Leichtathletik: An Medaillen knapp vorbei

Pit Lüdemann (M15) belegte Platz 4 und 5.
Kerstin BechlyMit Platz 4 über 300 m der M15 erreichte Pit Lüdemann das beste Ergebnis aus Sicht der Oderstädter. Trotz neuer Bestzeit von 39,54 Sekunden fehlte ihm für eine Medaille jedoch eine halbe Sekunde. Im 100–m-Sprint erkämpfte er sich Rang 5. Pits gleichaltriger Trainingskamerad Luca Schmolinsky verpasste im Weitsprung seine Bestleistung von 4,45 um zwei Zentimeter und musste sich mit Platz 7 zufrieden geben. Zum vierten Platz trennten ihn nur fünf Zentimeter.
4,45 m reichten Charlotte Linke (W15) zum 6. Platz, ein Bestwert wollte ihr nicht gelingen — vielleicht auch, weil sich der Wettbewerb um fast zwei Stunden verzögert hatte. „Bei Pit und Charlotte ist mehr drin. Insgesamt haben unsere Athleten das gezeigt, was sie trainieren. Wenn sie mehr investieren, ist auch eine Medaille drin“, urteilt Trainer Hartmut Schulze. Aufgrund des geringen Leistungsniveaus in diesem Altersbereich hatte er auf die Teilnahme an den Hallen–Landesmeisterschaften verzichtet. „Jetzt ist ein ganz klein bisschen der Sprung geschafft“, so Schulze.
Gefreut hat er sich über den Kampfgeist von Tilo Luedecke über 80 m Hürden, auch wenn trotz des 4. Platzes 1,6 Sekunden zu einer Medaille fehlten. "Wenn Tilo statt des Vierer– einen Dreier–Rhythmus umsetzen könnte, ist er zwei Sekunden schneller“, ist sein Trainer überzeugt. Eine Altersklasse höher war die 13–jährige Helena Kutz gestartet. Der Finaleinzug im Hürdensprint blieb ihr wegen einer Hundertstelsekunde verwehrt.
Aaron Bertel knackt DM–Norm
Weitere SC–Athleten konnten sich trotz neuer Bestleistungen selbst im Mittelfeld nicht platzieren. Dafür erfüllte der Frankfurter und für den SC Potsdam startende Aaron Bertel über 300 m Hürden die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften der AK 15. 42,53 Sekunden bedeuteten zudem den Vize–Landesmeistertitel. Bronze erkämpfte sich der Potsdamer Sportschüler über 300 m und im Hochsprung.
