Leichtathletik: Einmal Silber, zweimal Bronze zur Halbzeit
Unter zehn Teilnehmerinnen der W.12 im Block Lauf erkämpfte sich Eleonora Harth Bronze. Mit 2093 Punkten verfehlte sie die T-Kadernorm des Landesverbandes um sieben Punkte. Über 75 Meter sprintete Eleonora so schnell wie keine andere Mitstreiterin und verbesserte sich auf 10,75 Sekunden sowie über 60 m Hürden auf 12,17. Mit persönlich starken Leistungen im Weitsprung und über 800 Meter legte sie ebenfalls die Grundlagen für eine Medaille. Nur im Ballwurf ließ die Zwölfjährige Punkte ließen. Da war zu merken, dass die Leichtathleten wegen der Neugestaltung des Sportplatzes Kieler Straße keine Würfe trainieren können. „Eleonora verbessert sich seit dem Trainingslager im April kontinuierlich im Sprint. Sie ist in unserer Trainingsgruppe diejenige, die Hinweise aus Videoanalysen am besten umsetzen kann“, hebt U-14-Trainer Pieter Bickenbach hervor.
Das SC-Trio der AK 13 absolvierte den Block Sprint/Sprung mit 75-m-Sprint, 60 m Hürden, Weit- und Hochsprung sowie Speerwurf. Mit Bestleistungen im Sprint (11,37), Weit- (4,39) und Hochsprung (1,47) überzeugte Tim Thielemann und sicherte sich mit 2169 Punkten in einer Fünfergruppe Silber. Deutlich war die Verbesserung im Hochsprung um sechs Zentimeter.
Aidan wieder sehr fokussiert
„Besonders stolz bin ich auf Aidan, der in jeder Disziplin eine persönliche Bestleistung erreichte. Er hatte vor dem Trainingslager eine schwache Motivationsphase. Jetzt wirkt er bei jedem Wettkampf sehr fokussiert“, lobte sein Trainer. Deutliche Verbesserungen erreichte Aidan Ballaschke im Weitsprung mit 4,46 (plus 16 cm), über die Hürden mit 11,45 (fast eine halbe Sekunde schneller) und im Hochsprung bei 1,41 (+6). Der Lohn: Mit 2142 Punkten erkämpfte der noch Zwölfjährige den dritten Platz.
In der Mitte der Freiluftsaison konnte Tamina Thielemann mit vier Bestleistungen aufwarten, wobei sie sich im Sprint um eine halbe Sekunde auf 11,58, über die Hürden um starke 1,4 Sekunden auf 11,93 und im Weitsprung um 30 Zentimeter auf 4,12 m verbesserte. Was eine gute Technikausbildung bei eingeschränkten Wurfmöglichkeiten ausmachen kann, bewies Tamina im Speerwurf. Mit 29,19 Meter warf sie nicht nur sechs Meter weiter als bisher, sondern erfüllte damit die T-Kadernorm. Nur im Hochsprung lief es nicht. Tamina wurde in einem leistungsstarken Feld Sechste mit 2112 Punkten.
