Leichtathletik: Mit Bestleistungen in die Hallensaison

Als Vorlaufzweite sicherte sich die Frankfurterin Charlotte Linke (links) bei den Regionalmeisterschaften den Einzug ins Finale der W15, wo sie Dritte wurde.
Andreas HoffmannDie zehn– und elfjährigen Frankfurter traten am ersten Tag der Regionalmeisterschaften unter Federführung des KSC Strausberg an. Den einzigen Sieg für den SC trug Fabrice Renné davon, dem im Hochsprung der M11 mit 1,35 Meter gleich eine um vier Zentimeter höhere Bestleistung gelang und der an 1,38 m nur knapp scheiterte.
Nach ihren Starts über 50 und 800 Meter sowie im Weitsprung standen Emilia Thaens (W10) und Ian Constantine Kehder (M11) jeweils einmal als Zweite und zweimal als Dritte auf dem Podest. Über 50 Meter wurde Ian Zweiter, ein neuer Bestwert gelang ihm im Weitsprung mit 4,11. Emilia ließ im 800–m-Lauf nur eine Konkurrentin hinter sich. Einen zweiten Platz erkämpfte sich auch der zehnjährige Jakob Windmüller im Sprint. Alle Laufleistungen sind wegen der Handstoppung allerdings nur bedingt aussagekräftig.
Anders der zweite Wettkampftag der Regionalmeisterschaften, für den die SG Gaselan Fürstenwalde als Organisator erstmals die übliche elektronische Zeitmessung anbot. Und so konnte sich Tilo Luedecke erst recht über seine um 1,5 Sekunden gesteigerte neue Bestzeit über 60 Meter Hürden (9,97 s) freuen, die ihm zugleich den Sieg der M14 eingebracht hat. Vier Starts, viermal Erster und das in der schon nächst höheren Altersklasse M12 — darauf blickt Guibert Djouaka Ziwo. Dabei erlebte der Elfjährige seine Premiere über 60 m, 60 Meter Hürden und im Kugelstoßen. Mit allen seinen Ergebnissen (8,09 s, 10,01 s, 9,90 m) sowie auch im Weitsprung vom Brett (5,45 m) reiht er sich selbst in die Landesbestenlisten der M12 gleich vorn ein.
Siege mit Bestwerten verknüpften Eleonora Harth im Weitsprung der W12 mit 4,36 m, die auch den Hürdensprint gewann, und die ein Jahr ältere Tamina Thielemann im Kugelstoßen mit 8,27. Erste Plätze sicherten sich weiterhin Pit Lüdemann (M15/60 m), Vivien Budek (U20/Hürden), Amelie Sobe (W12/800 m), Marco Unger (M14/Weit) und Daniel Freimuth (Männer/3000 m).
U–14–Trainerin blickt voraus
„Wir sind bisher allgemein in die Belastbarkeit gegangen und haben noch wenig technisch–spezifisch trainiert. Für 800 Meter wurde noch gar nicht trainiert“, ordnet U–14–Trainerin Clara Bechly ein. Mit Pieter Bickenbach hat sie aber schon einen Blick auf jene Sportler ihrer Trainingsgruppe geworfen, die sich für die Landesmeisterschaften empfehlen.
