Leichtathletik
: Noch ein Landesrekord

Traditioneller Bahnabschluss beim SC Frankfurt
Von
Kerstin Bechly
Frankfurt (Oder)
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  • Im Sprint-Finale der U 18 über 100 Meter sicherte sich Levi Schulz (links) aus Fürstenwalde in sehr guten 11,95 Sekunden den Sieg vor Kevin Rieger (Eisenhüttenstadt). Das vereinsinterne Duell des gastgebenden SC Frankfurt entschied bei den Mädchen der U 20 Juliane Sommer (3.v.r.) vor Pauline Balkow (rechts). Zwischen ihnen schob sich noch Nina Vogel aus Erkner vorbei.

    Im Sprint-Finale der U 18 über 100 Meter sicherte sich Levi Schulz (links) aus Fürstenwalde in sehr guten 11,95 Sekunden den Sieg vor Kevin Rieger (Eisenhüttenstadt). Das vereinsinterne Duell des gastgebenden SC Frankfurt entschied bei den Mädchen der U 20 Juliane Sommer (3.v.r.) vor Pauline Balkow (rechts). Zwischen ihnen schob sich noch Nina Vogel aus Erkner vorbei.

    michael benk
  • Guibert Djouaka Ziwo sprintet enorm schnell.

    Guibert Djouaka Ziwo sprintet enorm schnell.

    michael benk
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Der talentierte Guibert siegte selbst und Weitsprung der M 12 deutlich. „Wir haben für den Sprint koordinativ viel getan. Guibert nimmt Hinweise sehr schnell auf. Beim Weitsprung wollten wir etwas testen. Das Springen vom Brett hat er im fünften Versuch gut gemacht“, sagt Trainer Hartmut Schulze.

Zu viel Rückenwind

Sehr gute Leistungen erreichten auch drei Jugendliche. Marco Alexander Unger sicherte sich mit Bestwert von 5,52 Meter im Weitsprung den Sieg der M 14 und rutscht in der Landesbestenliste weit nach vorn. Der Zweite über 100 Meter konnte sich über seine erstmals gelaufenen 12,80 Sekunden nur bedingt freuen, denn mit 2,1 Meter/Sekunde Rückenwind war der zulässige Wert minimal überschritten. Freizeitsportler Valentin Zieger (M 14) konnte seine Siege im dünn besetzten Hochsprung und Kugelstoßen mit neuen Bestwerten untermauern. Zwei Bestwerte verbuchte Aidan Ballaschke (M.13), der die 60 m Hürden gewann und Zweiter im Weitsprung wurde.

Beständigkeit beweist Eleonora Harth, die im Weitsprung der W 12 mit egalisiertem Bestwert siegte sowie über 800 Meter und im Hürdensprint (pB) Zweite wurde. Mit der Hürdenzeit von 10,92 erfüllte sie die Talente–Kadernorm, auf die sie gezielt hingearbeitet hat. Gleich um fünf Sekunden verbesserte sich die Dritte über 800 m Emilia Thaens (W10). Das interne Duell der U–20–Mädchen über 100 Meter entschied Juliane Sommer (2.) mit deutlicher Steigerung vor Pauline Balkow (3.) für sich. „Wenn Sportler zum Bahnabschluss ihre Leistung aus der Saison bestätigen, ist das eine richtig gute Sache und zeugt von einem stabilen Leistungsniveau“,  ordnet Hartmut Schulze die Ergebnisse der Älteren ein.

In den Kinder–Altersklassen stachen vom SC zwei Jungen hervor. Levi Joe Hammann (M 9) und Colin Kampioni (M 8) gewannen beide sowohl die 50 m jeweils in Bestzeit  als auch den Weitsprung. SC–Athleten standen am Ende mit 20 Siegen, 14 zweiten und acht dritten Plätzen im Protokoll.

Dritte beim Bundesfinale

Seine Bestleistung im Hochsprung wollte Aaron Bertel bestätigen. „Ich bin beim Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia 1,73 Meter gesprungen“, erzählte der 15–Jährige, einer von etwa 30 Sportlern, die der SCF in seiner Vereinsgeschichte zur Sportschule delegiert hat. Aaron startete in Berlin auch über 75 Meter und in der Staffel und wurde mit seiner Potsdamer Mannschaft Dritter (Jahrgänge 2004—07). In Frankfurt hat es mit der Egalisierung der Hochsprungleistung nicht geklappt, aber höher als 1,68 sprang auch kein weiterer Athlet.  Aarons nächste Ziele stehen fest: „Ich will mich im Hochsprung und über 200 Meter für die Deutschen Jugendmeisterschaften qualifizieren.“

Zu den langjährigen Teilnehmern des Bahnabschlusses gehören Sportler Fürstenwalder und Barnimer. „Die Organisation und Durchführung sind immer sehr gut,“ lobt Lutz Sachse, Trainer der LG Niederbarnim. Schade nur, „dass Michelle Weinreich über 80 Meter Hürden mit 12,41 die D–Kadernorm nur um eine Hundertstelsekunde verpasst hat.“ Achim Weirich von Gaselan Fürstenwalde berichtet, dass „sich mit Wyneken Dükert und Kevin Krey zwei Hochspringer stark verbessert haben.“ Der Trainer schiebt hinterher: „Die Weitsprunggrube war die ganze Zeit über super glatt geschoben.“ Ein Lob, dass sich Harker wie André Haustein und Dirk Linke zurecht verdienten — wie alle anderen Kampfrichter und Helfer, die für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben. Nur die Gewittereinlage kurz vor Ende wollte da nicht so richtig reinpassen.