Leichtathletik: Oder-Spree-Team gewinnt Stützpunktpokal

Sieger-Team: Max Erhard, Ian Constantine Kehder und Guibert Djouaka Ziwo (vorn von links) sowie Jakob Windmüller, Malte Kemmer und Florian Pikos; es fehlt Moritz Müller
Hagen PohleBeim Stützpunktpokal kann jeder Athlet einschließlich der Staffel maximal dreimal starten, gewertet werden jeweils die zwei besten Einzelleistungen je Team und Disziplin sowie die schnellere Staffel. Beeskows bester Mittelstreckler Moritz Müller war nur für die 800 Meter angereist. Er lief ein beherztes Rennen und mit neuer Bestzeit von 2:29,29 Minuten so schnell wie kein anderer Konkurrent. Persönliche Bestleistungen gelangen ebenso den Eisenhüttenstädtern Max Erhard im Ballwurf mit 47,50 m und Malte Kemmel im Weitsprung mit 4,52 m. Wichtige Punkte steuerte auch Ian Constantine Kehder bei, Jakob Windmüller gehörte ebenfalls zum Siegerseptett. Wie ausgeglichen sich der Frankfurter Stützpunktmannschaft präsentierte, zeigt sich darin, dass die „schlechteste“ Einzelwertung Platz 5 bedeutete. In drei Disziplinen lieferte sie die höchsten Wertungen, nur im Ballwurf war eine, in der 4x100-m-Staffel waren zwei Mannschaften besser.
Die elfköpfige Mädchen-Mannschaft der U12 wollte ebenfalls an die Leistungen der LM Team anknüpfen und ihren sechsten Platz bestätigen. Nach vier Disziplinen fand sie sich mit sechs Punkten Vorsprung vor Niederbarnim sogar auf dem fünften Platz unter zwölf Stützpunkten wieder. Die meisten Punkten hatten bis dahin Meggan Rusko (SCF) und Alea Bahro (Stahl) im Weitsprung sowie im Ballwurf Mia Fabienne Weichert (Stahl) und Lisann Kubinski (SCF) beigesteuert. Sofie Elise Christoph (SCF) über 800 Meter und Leonie Kühl (Beeskow) im Sprint gelangen persönliche Bestleistungen.
Trainerin Bohrisch ist angetan
Doch in der Abschlussdisziplin waren die Oder-Spree-Mädchen vom Pech verfolgt. Die erste Staffel lief eine gute Zeit, wurde aber disqualifiziert, weil die Startläuferin in der ersten Kurve in die Innenbahn gekommen war. Staffel 2 passierte ein Missgeschick, als beim zweiten Wechsel der Stab herunterfiel und damit wertvolle Sekunden verloren gingen. So ärgerte sich die Mädchenmannschaft, in die sich auch Marie Holland und Emily Zeitz (beide Stahl) sowie Victoria Wulf (Beeskow) und Emilia Thaens (SCF) einbrachten, über den abschließenden achten Platz, wohl wissend, dass mehr drin war.
Der Wettkampf hat erneut die gute Arbeit in den Vereinen des Landesstützpunktes Frankfurt bewiesen, motiviert die Mädchen und Jungen zusätzlich und verhilft ihnen zu gemeinsamen Erfolgserlebnissen. „Es ist echt schön, wie gut alle Sportler zusammenhalten, wie die Mannschaften zusammenwachsen. Sie erwärmen sich gemeinsam und feuern sich gegenseitig an“, ist Frankfurts Trainerin Riccarda Bohrisch angetan.