Lennépark Frankfurt (Oder)
: Millionen Euro für die Sanierung – das ist der Plan

Der Lennépark in Frankfurt (Oder) soll weiter umgestaltet und saniert werden. Die Fördermittel, auf die die Stadt noch gewartet hatte, sind jetzt da. Was soll mit den Millionen passieren?
Von
Lisa Larossa
Frankfurt (Oder)
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Der nördliche Lennépark soll weiter saniert werden. Jetzt ist die Zusage für gut 3 Millionen Euro da. Was wird mit dem Geld gemacht?

Der nördliche Lennépark soll weiter saniert werden. Jetzt ist die Zusage für gut 3 Millionen Euro da. Was wird mit dem Geld gemacht?

Leonard Palm
  • Lennépark in Frankfurt (Oder) erhält 3,1 Mio. € Fördermittel für Sanierung bis 2027.
  • Maßnahmen: Uferbereiche, Becken, Hangsanierung und Entschlammung des Lennéfließes.
  • Gesamtkosten: 3,6 Mio. € – 2,1 Mio. € aus EFRE, 1 Mio. € aus EU-Stadtentwicklungsfonds, 350.000 € von der Stadt.
  • Park ist wichtiges Gartendenkmal und Naherholungsgebiet mit touristischer Bedeutung.
  • Frühere Sanierungen: Grotte, Hangbereiche und Gehwege – Kosten: 1,46 Mio. € aus Bund-Länder-Programm.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Neu ist die Information nicht, dass das Lennéfließ in Frankfurt (Oder) zusammen mit dem großen Becken und den Uferbereichen saniert werden soll. Dennoch sorgt ein Fördermittelbescheid, wie ihn Infrastrukturminister Detlef Tabbert am Montag (25.8.) an die Stadtverwaltung übergab, immer für Freude.

Im Lennépark gab es in den vergangenen Jahren immer wieder Baustellen. Zuletzt wurde die Haltestelle am Topfmarkt barrierefrei umgebaut – der Verkehr fließt zwar wieder, aber eine Allee und die Verlegung von Naturstein folgen noch. An dieser Stelle schließt sich auch der nördliche Lennépark an. Dort sollen die betonierten Randeinfassungen entfernt, die Fließe entschlammt und der Hang denkmalgerecht hergestellt werden.

Wie viel die Sanierung des Lennéparks in Frankfurt (Oder) kostet

Alles in allem kosten diese Maßnahmen im Park 3,6 Millionen Euro – Geld, das die Stadt alleine niemals aufbringen könnte. Mit den 3,1 Millionen Euro, die der Infrastrukturminister übergeben hat und über die in einer Pressemitteilung des Ministeriums informiert wurde, sollen all diese Vorhaben weiter verfolgt werden, und zwar noch in diesem Jahr, 2026 sowie 2027. Ohne Zuwendungsbescheid hatte die Stadt ihre Maßnahmen für den Park nicht weiterführen können.

Das Geld kommt zu einem Teil aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) – 2,1 Millionen Euro – und zum Teil aus dem Stadtentwicklungsfonds (EU-Mittel) – 1 Million Euro. 350.000 Euro muss die Stadt selbst aufbringen. Bislang waren bereits die sogenannte Grotte bis zur Karl-Marx-Straße, die Sanierung der Hangbereich einschließlich der Gehwege sowie Seitenbereiche der Karl-Marx-Straße saniert worden – für 1,46 Millionen Euro aus einem Bund-Länder-Programm.

Minister Tabbert übergibt Zuwendungsbescheid: 25.08.2025, Brandenburg, Frankfurt (Oder): Manja Schüle (SPD), Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Brandenburg und Detlef Tabbert (M, BSW), Minister für Infrastruktur- und Landesplanung in Brandenburg, übergeben am Rande einer gemeinsamen Sommer-Pressefahrt zur «Ostmoderne» einen Zuwendungsbescheid über rund 3,1 Millionen Euro an Jens-Marcel Ullrich, Dezernat III Jugend, Soziales und Gesundheit der Stadt Frankfurt (Oder). Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung unterstützt auch in der EU-Strukturfondsperiode 2021-2027 mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) Vorhaben im Bereich der nachhaltigen Stadtentwicklung. Für die Sanierung des Lennéfließ mit dem großen Becken einschließlich der Uferbereiche werden rund 3,1 Millionen Euro EU-Mittel bewilligt. Foto: Patrick Pleul/dpa/ZB - Honorarfrei nur für Bezieher des Dienstes ZB-Funkregio Ost +++ ZB-FUNKREGIO OST +++

Manja Schüle (SPD), Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Brandenburg, und Detlef Tabbert (M., BSW), brandenburgischer Minister für Infrastruktur- und Landesplanung, übergaben einen Zuwendungsbescheid über rund 3,1 Millionen Euro an Frankfurts Sozialdezernenten Jens-Marcel Ullrich – für den Lennépark.

Patrick Pleul/ZB/dpa

„Der Park ist das wichtigste Gartendenkmal der Stadt mit überregionaler Bedeutung und für die Frankfurterinnen und Frankfurter ein wichtiger Naherholungsbereich“, wird Detlef Tabbert in der Pressemitteilung zitiert. Der Lennépark, heißt es weiter, sei zusammen mit dem angrenzenden Lienaupark „wichtigste und größte innerstädtische Grünfläche mit enormer Erholungs- und Freizeitfunktion für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt sowie ein wichtiges touristisches Highlight“. Die beiden Parks sowie das Klingetal bildet „eine wichtige Kaltluftschneise“ und seien für das Mikroklima von besonderer Bedeutung.