MOZ-Kneipennacht
: Party mit Ostrock, Salsa, Jazz und Spanisch Bier

Frankfurt feiert mit Live-Musik in 14 Kneipen in den Reformationstag. Trotz Frost draußen wird es innen heiß.
Von
René Matschkowiak
Frankfurt (Oder)
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  • Partystimmung im Diebels: Die Gruppe Centric mit Sänger Taste heizte dort mit aktuellen Hits und Ostrocks ein. Und die Gäste feiern dazu ausgelassen. Sänger Taste tanzte sogar auf den Tischen.

    Partystimmung im Diebels: Die Gruppe Centric mit Sänger Taste heizte dort mit aktuellen Hits und Ostrocks ein. Und die Gäste feiern dazu ausgelassen. Sänger Taste tanzte sogar auf den Tischen.

    René Matschkowiak
  • Heiß und heißer: In der Havana Bar gab es vor allem Salsa. Zu den lateinamerikanischen Rhythmen wurde ausgiebig getanzt.

    Heiß und heißer: In der Havana Bar gab es vor allem Salsa. Zu den lateinamerikanischen Rhythmen wurde ausgiebig getanzt.

    René Matschkowiak
  • Weite Anreise: Jörg und Jörg kamen von der Insel Föhr nach Frankfurt und feierten gern mit.

    Weite Anreise: Jörg und Jörg kamen von der Insel Föhr nach Frankfurt und feierten gern mit.

    René Matschkowiak
  • Musikalischer Alleskönner. Sven Loichen sorgte für ausgelassene Stimmung im Altstadtstübchen.

    Musikalischer Alleskönner. Sven Loichen sorgte für ausgelassene Stimmung im Altstadtstübchen.

    René Matschkowiak
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Kurz danach springt „Taste“ auf einen der Kneipentische und singt von dort weiter. Jörg und Jörg schauen dabei begeistert zu. Die beiden sind wohl die am weitesten angereisten Gäste. „Wir kommen von der Insel Föhr“, erzählen sie, „sind zum ersten Mal in der Stadt und waren auf einer Beerdigung in Frankfurt. Die Kneipennacht ist super und die Frankfurter sehr gastfreundlich“. Immerhin sorgt die Party für ein wenig Abwechslung zum traurigen Ereignis.

Das Leben gefeiert wird bei jeder Kneipennacht in der Havanna Bar an der Oderpromenade. Der Salsa zaubert den Gästen beim Tanzen ein Lächeln in ihr Gesicht. Mitverantwortlich sind dafür Diana und Achim Kiesewetter. Beide geben einmal in der Woche Salsakurse in der Oderstadt. „Wir fordern unsere Teilnehmer immer auf, rauszugehen und auch in Bars zu tanzen“, erzählt Achim Kiesewetter. Die Kneipennacht bietet sich dafür freilich bestens an. Die Tanzfläche bleibt so in der Havanna Bar bei keinem Lied ungenutzt.

Etwas ruhiger geht es im Lucca an der Logenstraße und in der Darstellbar im Kleist Forum zu. Dort hat der Jazz die Oberhand. Das „Retro Trio“ im Lucca hat sich ebenso dieser Musik verschrieben wie „Jacofon“ in der Darstellbar. Klaviervirtuose Sören Gundermann spielt gewohnt leidenschaftlich, so wie auch Thomas Strauch am Bass zupft und Jacek Fałdyna gefühlvoll ins Saxophon bläst. An der Bar kredenzt Frankfurts bekanntester Barkeeper Frank Roder, genannt „Rodi“, waschechte Ostcocktails. „Spanisch Bier geht am besten“, sagt er und lacht. Der Drink aus Rotwein und Wermut war schon vor über 30 Jahren als Bretterknaller berüchtigt und ist es immer noch. Gleich danach kommt Fuji in der Beliebtheitsskala. „Weinbrand mit Cola“. Im Altstadtstübchen bringt Sven Loichen die Gäste in Schwung. Der Tausendsassa beherrscht schließlich mehrere Instrumente und singt auch.

Ebenso ab geht die Party im Königs Fritzen bei rockigen Klängen von „Blayt“, einer Band, die nicht aus den Brüdern Spriesterbach besteht, wie missverständlich in der MOZ geschrieben stand. In der Loge 8 am Brunnenplatz gab es elektronische Musik und Wärme aus der Feuerschale. „Soweit ich mit den Wirten gesprochen habe, waren alle zufrieden, freut sich Organisator Bernhard Sobanski. Bei der Kneipennacht in sechs Monaten wird dann der Sommer eingeläutet.