O’zapft is!
: Oktoberfest in Frankfurt mit nur einem Schlag eröffnet

Nur einen gezielten Schlag brauchte der Beigeordnete Jens-Marcel Ullrich, und das Oktoberfest in Frankfurt war eröffnet.
Von
Thomas Gutke
Frankfurt (Oder)
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Nur einen Schlag brauchte Jens-Marcel Ullrich, um das Faßbier zur Eröffnung des Frankfurter Oktoberfestes anzustechen. Dahinter stehen Matthias Duden, Götz Ziaja (Brauerei) und Daniel Grabow.

René Matschkowiak

Spätestens ab 19.15 Uhr floss das Bier auf dem Brunnenplatz in Strömen. „Ich habe vorher nicht geübt“, betonte Ullrich anschließend, ehe er sich einen ersten Schluck aus der Maß gönnte. Im vorigen Jahr hatte Oberbürgermeister René Wilke den Bierhahn mit zwei Schlägen in das Holzfass versenkt – er war in diesem Jahr aus Termingründen verhindert.

Mehr als 1500 Besucher feierten anschließend in Trachten und Lederhosen zu Volksmusik und Schlagern. Bis zum 5. Oktober läuft an insgesamt fünf Abenden die bereits seit Jahresanfang ausverkaufte 13. Auflage des Frankfurter Oktoberfestes. Die Fete wird in diesem Jahr ergänzt um eine viertägige Kirmes nach dem Vorbild der Münchner Wiesn. Vom 3. bis 6. Oktober warten auf dem Rathausplatz unter anderem ein Riesenrad und eine Riesenrutsche. Am 4. Oktober gibt es außerdem ein Feuerwerk.

Der Preis für die Maß Bier (1 Liter) auf der Frankfurter Wiesn beträgt genau wie im letzten Jahr 8,20 Euro – in München kostet sie 11,80 Euro.