Oktoberfest
: Fesche Frankfurter Oder-Wiesn

3000 Besucher feierten am Freitag und Sonnabend auf dem Brunnenplatz nach dem Münchner Vorbild Oktoberfest.
Von
René Matschkowiak
Frankfurt (Oder)
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  • Jochens Jungs gehören beim Frankfurter Oktoberfest fast schon zum Inventar. Die Blasmusikanten brachten des Festzelt auf dem Brunnenplatz auch diesmal zum Beben.Jeweils mehr als 1500 Besucher feierten Freitag und Sonnabend ausgelassen.

    Jochens Jungs gehören beim Frankfurter Oktoberfest fast schon zum Inventar. Die Blasmusikanten brachten des Festzelt auf dem Brunnenplatz auch diesmal zum Beben.Jeweils mehr als 1500 Besucher feierten Freitag und Sonnabend ausgelassen.

    René Matschkowiak
  • Ein Großteil der Besucher hatte sich für den Abend stilecht in bayrische Trachten gehüllt, so auch diese drei Damen.

    Ein Großteil der Besucher hatte sich für den Abend stilecht in bayrische Trachten gehüllt, so auch diese drei Damen.

    René Matschkowiak
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„Natürlich verspüren wir große Vorfreude“, sagt Sänger Andreas Wolff. Mit seiner Ziehharmonika heizt er den über 1500 Menschen im Zelt ein, ebenso wie der Rest der Kapelle. Extra für das Fest haben sie Hits zum Mitsingen wie „Johnny Däpp“ oder „Niki Lauda“ einstudiert. „Ganz klar bleibt der Wiesnhit Nummer 1 aber auch in diesem Jahr Cordula Grün“, weiß DJ Achim Orthen, der neben der Blaskapelle für die passende Begleitmusik sorgt.

Eröffnet werden die Frankfurter Wiesn am Freitag vom Sozialbeigeordnete Jens-Marcel Ullrich. Und zwar mit einem Rekord. Nur einen gezielten Schlag mit dem Holzhammer benötigte er, und schon fließt der Gerstensaft in Strömen. Oberbürgermeister René Wilke hat einen Termin, weshalb Ullrich den Fassbieranstich für ihn übernimmt. Geübt habe er nicht, wie der SPD-Politiker vorher erzählt.

Aber er sei erprobt, was das Oktoberfest angehe. „Nur einmal konnte ich in den letzten Jahren nicht dabei sein“, sagt er. „Das Fest ist ein wunderbarer Beweis dafür, was Frankfurter Unternehmer auf die Beine stellen können“, lobt der Beigeordnete, und meint damit vor allem Daniel Grabow, der das Fest organisiert hat. Dieser schaut glücklich in die Runde. „Im Gegensatz zu München konnten wir den Bierpreis stabil halten“, freut er sich – 8,20 Euro kostet die Maß an der Oder auch diesmal.

Götz Ziaja von der Frankfurter Brauerei beobachtet genau, wie das neue Helle aus den Zapfhähnen fließt, und ob es ankommt – er kann zufrieden sein. „Das Festbier, das auch angeboten wird, ist ganz schön stark. Von dem Hellen kann man eine Maß mehr trinken“, findet einer der Gäste. Eindeutig in der Überzahl sind auch in diesem Jahr wieder Trachtenträger. „Für mich gehört das dazu“, sagt Sören Berger in fescher Lederhose und kariertem Hemd.  Ebenfalls in Dirndl und Lederhosen sind Doreen und Rico Hartung auf der Frankfurter Oderwiesn dabei. „Die Stimmung ist wieder grandios“, sagen beide.

Ab der nächsten Woche wird noch eins drauf gesetzt. Auf dem Marktplatz wartet vom 3. bis 6. Oktober eine Kirmes mit Riesenrad und Riesenrutsche.