Oktoberfest: Laufsteg der Frankfurter Handwerker
Fliesenlegermeister Alexander Wolf feierte sein 25–jähriges Firmenjubiläum auf der Frankfurter Wiesn. „Der Firmengeburtstag fällt wirklich auf diesen Tag“, erzählte er. „Da macht es sich am besten, gleich hier zu feiern.“ Von Mitorganisator Matthias „Matze“ Duden wurde er anlässlich des Jubiläums ebenso auf die Bühne geholt wie Uwe Demmler, Chef von KDH. Die Firma feiert im kommenden Jahr 30–Jähriges.
Auch Fassaden–Profi Steffen Berthold war mit seiner ganzen Mannschaft dabei. „Es ist für die Mitarbeiter eine tolle Gelegenheit, zusammen zu feiern. Und man trifft viele Handwerkerkollegen, die man sonst, wegen der vielen Arbeit, das ganze Jahr nicht sieht“, sagte er. Michael Thieme von der Handwerkskammer schaute zufrieden in die Runde: „Toll, was aus der Idee des Handwerkertages geworden ist.“
Zum großen Höhepunkt kam es wieder beim Bierkrugstemmen und Fingerhakeln. Immerhin, die Maß Frankfurter Festbier konnte jeder Teilnehmer danach austrinken, egal ob er gewinnt. Auch drei Frauen mischten sich unter die Männerriege und stemmten den Liter Bier lange in die Höhe. Bis ins Finale der letzten vier schafften sie es allerdings nicht.
Der Sieger wurde dann im bayrischen Fingerhakeln ermittelt. „Auf das Wettnageln haben wir verzichtet, weil im letzten Jahr ein paar Nägel quer geflogen sind“, so Moderator Matze Duden. Der SV Armwrestling sorgte für professionelle Wettkampfbedingungen beim Fingerhakeln, inklusive Seitenwechsel. „Ich dachte, den Seitenwechsel gibt es nur beim Ballsport“, sagte Matze Duden lachend. Sieger Bodo Blume darf sich nun ein Jahr mit dem Titel schmücken. Bis zur nächsten Frankfurter Wiesn.

