Polizei in Frankfurt (Oder): Vermeintlicher Sohn braucht Hilfe – Eltern fallen auf Betrug herein

Betrüger nutzen gerne den Weg übers Telefon – in diesem Falle auch per SMS. (Symbolbild)
Karl-Josef Hildenbrand/dpaMit einer dreisten Masche haben Betrüger ein Frankfurter Ehepaar dazu gebracht, ihnen eine größere Bargeldsumme zu überlassen. Die Frau hatte auf ihrem Mobiltelefon über WhatsApp eine Nachricht von einer ihr unbekannten Nummer erhalten.
Darin bat „ihr Sohn“ um Hilfe: Sein Telefon sei kaputt und nun müsse er sich über eine neue Nummer an sie wenden. Da er schnellstmöglich einige Überweisungen zu tätigen habe, benötige er dringend Unterstützung. Es folgte die Frage, ob die „Eltern“ nicht so lieb sein könnten, diese Überweisungen für ihn vorzunehmen.
Beim zweiten Versuch kommt Misstrauen auf
Tatsächlich brachte der Ganove das Ehepaar auf diese Weise dazu, Geld auf ein angegebenes Konto zu transferieren. Doch damit nicht genug! Da es beim ersten Mal so gut funktionierte, wurde dieselbe Masche am nächsten Morgen noch einmal durchgezogen.
Diesesmal wurde das Ehepaar jedoch misstrauisch. Endlich kamen sie auf die Idee, ihren wirklichen Sohn zu kontaktieren, der dann den Betrug schnell aufdeckte. Damit konnte zwar eine erneute Überweisung verhindert werden, das Geld vom Vortag ist nun aber erst einmal weg.
Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) ermitteln in dem Fall und warnen alle Mitbürger, sich blindlings auf derartige Transaktionen einzulassen. Sie bitten darum, sich in Fällen wie dem genannten die tatsächlichen Verwandten zu kontaktieren, bevor Geld überwiesen wird.
