Der Zoll hat im Stadtgebiet von Frankfurt (Oder) ein Auto kontrolliert und Gepäck entdeckt, das schlussendlich die Polizei ins Spiel brachte und zu weiteren Ermittlungen an der A12 führte. Aber der Reihe nach: Wie die Pressestelle der Bundespolizeidirektion Berlin mitteilte, wurde ein Peugeot Boxer, den ein 32-jähriger Mann aus Polen fuhr, am Donnerstag (12.01.) gegen 22.15 Uhr in Frankfurt (Oder) kontrolliert. Die Streife der Bundeszollverwaltung überprüfte den Laderaum des Transporters.
Dabei entdeckten die Beamten lediglich zurückgelassenes Gepäck. Aus diesem Grund begann die Suche nach möglichen eingeschleusten Personen. Das war an der Autobahn A12 erfolgreich: Bundespolizisten trafen an der Anschlussstelle Mitte auf zwei syrische und elf ägyptische Staatsangehörige. Nach ersten Erkenntnissen waren sie im vorher in der Stadt kontrollierten Peugeot mutmaßlich nach Deutschland eingeschleust worden, teilte die Bundespolizei mit.

Den Fahrer aus Polen nahm die Polizei vorläufig fest

Die Personen sind zwischen 18 und 35 Jahre alt. Die beiden Syrer händigten syrische Reisepässe aus, elf Männer konnten keine erforderlichen Ausweisdokumente und Aufenthaltstitel vorweisen. „Die Beamtinnen und Beamten brachten die mutmaßlich geschleusten Personen in die Dienststelle und leiteten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts ein“, heißt es.
Die Bundespolizei leitete gegen den polnischen Fahrer ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes des Einschleusens von Ausländern ein. Die Beamten nahmen ihn vorläufig fest. Die Bearbeitung dauere an.