Promi Big Brother 2026
: Ex-Boxer Axel Schulz aus Frankfurt (Oder) teilt aus

An Tag 6 bei Promi Big Brother wagt sich Ex-Profiboxer Axel Schulz aus Frankfurt (Oder) aus der Deckung und erzählt von seinen großen Kämpfen. Nicht alle im Haus finden das toll.
Von
Thomas Gutke
Frankfurt (Oder)
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Maurice Dziwak und Axel Schulz beim Boxtraining, dahinter Nikola Grey.

Maurice Dziwak und Axel Schulz beim Boxtraining, dahinter Nikola Grey. Der Ex-Boxer aus Frankfurt (Oder) blühte in Folge 6 auf.

Joyn/Clarissa Schreiner
  • Tag 6 bei Promi Big Brother: Axel Schulz erzählt erstmals ausführlich von seiner Karriere.
  • Er erinnert an Kämpfe gegen Foreman, Botha, Moorer und Klitschko und an sein Comeback 2006.
  • Schulz beschreibt gesundheitliche Folgen des Boxens und trainiert kurz mit Maurice Dziwak.
  • Anouschka Renzi fühlt sich von der langen Erzählung ermüdet, bleibt aber wohlwollend.
  • In der TV-Arena verlieren Schulz und Renzi im Hühnerkostüm und müssen zurück in den Garten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Samstagabend, 10. Oktober, werden bei vielen älteren Zuschauern von „Promi Big Brother“ Erinnerungen wach geworden sein. Jedenfalls bei denen, die vor 30 Jahren an Samstagabenden noch große Boxkämpfe statt Reality-TV im Fernsehen verfolgt haben. Denn in Runde 6 der Sat.1‑Show schlägt diesmal die Stunde von Ex-Profi Axel Schulz.

Bisher hielt sich der Promi aus Frankfurt (Oder) größtenteils zurück, schaute zu, ließ die anderen Mitbewohner machen. Jetzt teilt er richtig aus, „aber keine Hiebe, sondern Geschichten“, wie Moderatorin Marlene Lufen gleich zu Beginn der Sendung anteasert.

Schulz erzählt von seinen großen Kämpfen, gegen George Foreman und Francois Botha 1995, Michael Moorer 1996 oder Wladimir Klitschko 1999. „Da hab’ ich Klitschko gewinnen lassen, die Pfeife“, scherzt Axel Schulz: „Ach, war nur so, ick habe keine Chance jehabt …“

Die hatte er auch bei seinem kurzen Comeback 2006 gegen Brian Minto im Garry-Weber-Stadion in Halle (Westfalen) nicht. Nach sechs Runden war (für immer) Schluss. Die Kulisse habe ihn übermannt, erinnert er sich sichtlich angefasst. „Das hat mir einfach die Füße weggerissen.“

Frankfurt (Oder)

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Axel Schulz redet wie ein Wasserfall

Auch körperlich hat seine Karriere Spuren hinterlassen. Schlaganfall, Bandscheibenvorfall, gebrochene Hände, kaputte Knie. Gesund, so Axel Schulz, sei sein Sport „auf keinen Fall“, weil Boxen „brutal gegen den Kopf geht. Die Leidenschaft ist da viel größer als der Verstand.“

Mit Mitbewohner und Reality-TV-Darsteller Maurice Dziwak macht er später trotzdem ein paar Übungen. Der sagt über sich selbst: „Ich hab’ Potenzial ...“ Was Axel Schulz anders sieht. „Also versteckte Talente finde ick hier nich, aber die haben ja andere Talente, jeder hat sein Talent.“

Was Axel Schulz gut kann, wenn er denn will, ist: reden wie ein Wasserfall. Die Macher der Sendung lassen ihn hinter einem Vintage-Filter von alten Zeiten plaudern. Davon, wie er zu DDR-Zeiten vom Fußball über Leichtathletik und Schwimmen zum Boxen gekommen sei, um dann mit 13 Jahren auf die Sportschule nach Frankfurt (Oder) zu wechseln. „Ick wollte eigentlich nach Berlin. Wir hatten kein Telefon, wir hatten kein Auto …“

Fast alle im Haus hören gespannt zu, oder tun zumindest so. Schauspielerin Anouschka Renzi aber langweilt sich offenbar. „Ich mag Axel Schulz sehr. Ich bin jetzt aber auch nicht der megagroße Boxfan“, sagt sie. „Er hat, glaube ich, eineinhalb Stunden erzählt, ich dachte, ich kann nicht mehr …“

Am Ende der Show spielen Axel Schulz und Anouschka Renzi in der TV-Arena trotzdem gemeinsam in einem Team. In Hühnerkostümen verlieren sie gegen als Füchse verkleidete Mitbewohner den Kampf ums Ei und müssen zurück in den Garten. Wer austeilt, muss eben auch einstecken können.

Wie es weitergeht, zeigt SAT1 am Sonntag um 20:15 Uhr. Joyn überträgt online 24 Stunden live.