Radsport
: 12. Frankfurter Kreisel steht bevor

Die Vorbereitungen für den 11. Frankfurter Kreisel laufen auf Hochtouren. In gut drei Wochen geht es los.
Von
Hubertus Rößler
Frankfurt (Oder)
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Sparkassen-Direktor Gil Pönitzsch (rechts) übergibt auf der Bahn den Sponsorenvertrag an Dan Radtke vom FRC 90.

Winfried Mausolf

Laut hergehen wird es auch in gut drei Wochen, wenn der Frankfurter Kreisel seine zwölfte Auflage erlebt. Am 20. und 21. Dezember, traditionell dem Freitag und Sonnabend vor Weihnachten, werden wieder rund 100 Radsportler auf die Bahn am Frankfurter Olympiastützpunkt gehen. Roger Kluge ist in diesem Jahr allerdings nicht dabei. „Der anstrengende Abend–Wettkampf passt dieses Mal nicht in meinen Kalender. Ansonsten fahre ich sehr gerne beim Kreisel, die Stimmung ist immer toll. Die Frankfurter Bahn ist meine Heimat. Ich wohne zwar näher am Velodrom in Berlin, aber hier sind die Bedingungen besser, es gibt Umkleiden, Duschen und Material“, sagt der amtierende Weltmeister im Zweier–Mannschaftsfahren (Madison).

Doch auch ohne Kluge können die Zuschauer beim Kreisel und bei den Deutschen Meisterschaften im Omnium wieder zahlreiche prominente Fahrer und hochklassige Wettkämpfe bestaunen, wie Organisations–Chef Dan Radtke versichert. „Die Vorbereitungen laufen super. Insgesamt erwarten wir etwa 45 männliche und 35 weibliche Teilnehmer. Mit Maximilian Beyer und Moritz Malcharek kommen zwei Top–Fahrer und bei den Frauen wird wahrscheinlich Lisa Klein auf die Bahn gehen“, zählt Radtke auf. Auch im Sprinter–Bereich werden sich namhafte Fahrer in der Oderlandhalle messen — Maximilian Levy, Robert Förstemann und der Tscheche Tomas Babek sind die bekanntesten von ihnen.

Winterbahnrennen stehen an

Karten für den Kreisel gibt es nur noch für die Tribüne, der Innenraum ist wieder so gut wie ausverkauft. „Wir hoffen natürlich, dass auch der Rang wie bei der Junioren–WM im Sommer richtig voll wird und die Fahrer von der tollen Stimmung getragen werden“, sagt Dan Radtke, der als Geschäftsführer des FRC 90 mit seinem Helferteam wieder für zwei tolle Tage sorgen will.

Engagiert mit von der Partie ist auch wieder die Sparkasse Oder–Spree, die ihren Vertrag als Hauptsponsor am Dienstag symbolisch auf der Bahn verlängerte. „Wir freuen uns, dieses tolle Event zu unterstützen. Frankfurt ist dadurch um einen echten Sport–Höhepunkt reicher“, sagt Sparkassen–Direktor Gil Pönitzsch.

Einen kleinen Vorgeschmack auf den Kreisel gibt es an den kommenden beiden Wochenenden, wenn in der Oderlandhalle die Winterbahnrennen ausgetragen werden. „Dort gehen von der U 15 bis zur Elite jedes Mal etwa 300 bis 400 Fahrer an den Start“, berichtet Dan Radtke. Die Rennen beginnen jeweils um 9 Uhr, der Eintritt ist frei.

Der Frankfurter Kreisel startet am 20. und 21. Dezember jeweils um 17 Uhr. Tribünen–Karten zum Preis von 8 Euro gibt es an der Abendkasse.