Radsport
: Das war beim Power Biking der fünfte Sieg

Dennis Vögeding hängt im Finale den zuvor zeitschnellsten Leon Heinschke ab. 114 Radsportler gehen am Drachenberg an den Start.
Von
Kerstin Bechly
Frankfurt (Oder)
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  • Mit Mountainbike oder Rennrad, anstrengend ist beides, wie man Adam Guzenda (vorn/IMD) und Max Klose (Lok Templin) ansieht, dahinter André Minak mit Helmkamera.

    Mit Mountainbike oder Rennrad, anstrengend ist beides, wie man Adam Guzenda (vorn/IMD) und Max Klose (Lok Templin) ansieht, dahinter André Minak mit Helmkamera.

    michael benk
  • Der fünffache Sieger Dennis Vögeding  kurz vor dem Ziel

    Der fünffache Sieger Dennis Vögeding  kurz vor dem Ziel

    michael benk
  • Radsport Frankfurt an der Oder, Radsport Power Biking auf dem Drachenberg, Kay Klingbeil 
 foto benk 20.10.2019

    Radsport Frankfurt an der Oder, Radsport Power Biking auf dem Drachenberg, Kay Klingbeil foto benk 20.10.2019

    michael benk
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„Leon war auf den Geraden kaum zu halten, ich konnte an seinem Hinterrad super Kraft sparen. Mit dem Mountainbike hat man hoch zu massiv Nachteile. Zum Schluss hat sich Leon mit seinem Rennrad versteuert und war weggerutscht“, schildert der Sieger vom KDH/FRC 90–Team. Zum fünften Mal seit 2011 hat Vögeding damit das Power Biking des Frankfurter RC 90 gewonnen.

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Leon Heinschke nahm den zweiten Platz gelassen. Der Nachwuchsprofi, dessen Vertrag beim Development Team Sunweb um zwei Jahre verlängert worden ist, erklärt: „Ein MTB nehme ich, wenn es bergab schnell gehen soll. Mit dem jetzigen Rad bin ich lange nicht gefahren.“ Der 19–Jährige hatte beim ersten Rennen der 114 Fahrer die schnellste Zeit mit 5:53,1 Minuten. hingelegt, gefolgt von Vögeding (5:58,0) und Thomas Herfurt (6:09,2).

Die schnellsten 25 Fahrer traten ein zweites Mal an und fuhren nun um den Pokal. Dritter wurde hier Michal Ceglewski. „Ich hatte den Plan, mit der Spitze mitzufahren. Kacper Matz hat mich unterstützt und den Weg freigemacht. Am Ende konnte ich ein gutes Finish hinlegen“, erzählt der 15–Jährige vom Zahnklink Slubice Cycling Team, der sechsmal in der Woche trainiert.

Mit der Kamera dabei

Viele Teilnehmer sind seit Jahren dabei. Gleich drei Mannschaften mit Namen wie Laborgiraffen und Blutsaugern stellten diesmal die elf Mitarbeiter des IMD–Labors. „Wir sind alle etwas Rad–verrückt und haben den Ehrgeiz, ins Finale zu kommen. Jeder freut sich aber vor allem über eine gute Altersklassen– und Mannschaftsplatzierung“, beschreibt Thomas Herfort die Motivation, der in der AK Ü 40 siegte und im Finale 13. wurde. Sieben Plätze hinter ihm erreichte André Minak das Ziel. Er fiel mit seiner Helmkamera auf. „Wenn ich in der Natur und längere Strecken fahre, habe ich die immer dabei. Ich stelle die Aufzeichnungen auf meine Facebook– und Internetseite“, berichtet der Müllroser, der mit sich sehr zufrieden war.

Ins Finale hat es auch diesmal wieder keine Frau geschafft. Die schnellste Quali–Zeit war bei ihrer achten Teilnahme Lina Luedecke gefahren (7:55,1), es folgten Joy Born (Fürstenwalde/8:22,4) und Stella Schniegler (Dolgelin/8:25,6). Sportschülerin Lina, die jetzt in Cottbus trainiert, sagt: „Man muss den Berg mit Respekt angehen. Einige Male geht es steil hoch. Ein paar Bodenwellen können gefährlich werden.“ Amy Sadzio aus Strausberg, die vor zwei Jahren an die Frankfurter Sportschule kam, ergänzt: „Ich fahre den Berg ein– oder zweimal vorher ab, um zu schauen, wo ich Schlaglöchern ausweichen kann“. Ansonsten hält es die 14–Jährige wie die Müllroserin Lina: „Das ist ein reiner Spaß-Wettkampf. Man braucht das mal.“

Weitere Bilder zur Veranstaltung findet man im Netz unter: www.moz.de/fotos