Rettungsdienst
: Drei neue, hochmoderne Rettungswagen für Frankfurt (Oder)

Der Rettungsdienst der Stadt Frankfurt (Oder) freut sich über neue Einsatztechnik.
Von
Thomas Gutke
Frankfurt (Oder)
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  • Christian Schulz (v.l.n.r.), Abteilungsleiter Technik bei der Berufsfeuerwehr, Helmut Otto, Leiter des Amtes für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen, sowie der Beigeordnete für den Katastrophenschutz, Jens-Marcel Ulrich, freuen sich über drei neue Rettungswagen für Frankfurt (Oder).

    Christian Schulz (v.l.n.r.), Abteilungsleiter Technik bei der Berufsfeuerwehr, Helmut Otto, Leiter des Amtes für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen, sowie der Beigeordnete für den Katastrophenschutz, Jens-Marcel Ulrich, freuen sich über drei neue Rettungswagen für Frankfurt (Oder).

    Thomas Gutke
  • Blick in das Innere eines neuen Rettungswagens, den sich Frankfurt (Oder) angeschafft hat.

    Blick in das Innere eines neuen Rettungswagens, den sich Frankfurt (Oder) angeschafft hat.

    Thomas Gutke
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Der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr in Frankfurt (Oder) hat drei neue Rettungswagen bekommen. Die Fahrzeuge bieten beste Bedingungen für Notfall– und Rettungssanitäter, um Menschenleben zu retten. Etwa alle fünf Jahre werden neue RTW mit hochmoderner Einsatztechnik angeschafft, informierte Helmut Otto, Leiter des Amtes für Brand–, Katastrophenschutz und Rettungswesen, beim Pressetermin.

Gesetzliche Krankenkassen erstatten Anschaffungskosten

Ein Rettungswagen kostet samt Ausstattung 241.157 Euro, alle zusammen somit 723.470 Euro. Die Summe — finanziert über Leasing — wird der Stadt von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet, mit denen es eine langjährige gute Zusammenarbeit gebe, so Otto.

Die Fahrgestelle der Rettungswagen basieren auf einem Mercedes Sprinter–Modell. Als Aufbauhersteller erhielt die Firma Strobel aus Aalen im europaweiten Vergabeverfahren den Zuschlag. Zur Ausstattung gehören unter anderem ein Defibrillator mit integriertem Patientenmonitor, ein Beatmungsgerät, ein Evakuierungsstuhl — mit dem Patienten sitzend beispielsweise über Treppenstufen bewegt werden können –, ein Spineboard zur liegenden Rettung von Menschen, ein Kindernotfallkoffer, Geburtsmaterial sowie Materialien für chirurgische Notfälle.

In den Fahrzeugen sind modernste Assistenzsysteme verbaut

Der Patientenraum ist mit einem pneumatisch gefederten Tragetisch ausgestattet und verfügt zudem über einen zusätzlichen Sitzplatz für Auszubildende, die den Notfallsanitäter und Rettungssanitäter auf den Einsatzfahrten begleiten. Im Fahrzeug selbst sind modernste Assistenzsysteme verbaut, darunter beispielsweise eine Rundumsicht–Kamera, erklärt Christian Schulz, Abteilungsleiter Technik bei der Berufsfeuerwehr.

Eingesetzt werden die Rettungsfahrzeuge vor allem im Stadtgebiet, gelegentlich kommen sie aber auch für Verlegungsfahrten in Spezialkliniken in ganz Deutschland zum Einsatz. Rund 250.000 Kilometer beträgt die durchschnittliche Laufleistung der Rettungswagen — ehe aus ihnen Reservefahrzeuge werden. Insgesamt hat der Rettungsdienst der Stadt vier RTW in Betrieb. Ein Fahrzeug aus dem Bestand ist also weiterhin im Einsatz.