Theater in Frankfurt (Oder): Florian Vogel bleibt künstlerischer Leiter am Kleist Forum

Florian Vogel bleibt weiter künstlerischer Leiter im Kleist Forum Frankfurt (Oder).
René MatschkowiakFlorian Vogel, künstlerischer Leiter im Kleist Forum in Frankfurt (Oder), verlängert seinen Vertrag bis zum Ende der Spielzeit 2026/27, wie das Kleist Forum in dieser Woche mitgeteilt hat. „Sehr gerne stelle ich mich weiterhin den Herausforderungen, weitere drei Jahre einen ebenso anspruchsvollen wie höchst unterhaltsamen Spielplan für dieses wunderbare Theater zu entwickeln.“ Nicht nur der Erfolg der vergangenen Jahre seien Vogels Antrieb, wie er sagt, sondern auch das großartige Frankfurter Publikum und Team.
Nach der Corona–Zeit und pandemiebedingten Schließung besuchten im Jahr 2022 nach Angaben der Einrichtung 28.458 Gäste 179 Vorstellungen. Die Auslastung lag damit bei 56,53 Prozent. Im vergangenen Jahr kamen zu 179 Vorstellungen 37.949 Zuschauerinnen und Zuschauer — eine Auslastung von 71,53 Prozent. Neben den Publikumszahlen im Allgemeinen sind auch die Abonnentenzahlen wieder gestiegen. Inzwischen haben demnach 560 Menschen ein Abonnement oder eine flexible Theatercard.
Seit 2016 ist Florian Vogel künstlerischer Leiter im Kleist Forum
Der Wahlhamburger Florian Vogel ist Frankfurt seit vielen Jahren verbunden, kennt das Kleist Forum seit der Grundsteinlegung. 2000 nahm er seine Arbeit als leitendes Jurymitglied beim Kleist–Förderpreis für junge Dramatikerinnen und Dramatiker auf und war ab dann jedes Jahr in Frankfurt zu Gast, wo der Preis ausgelobt und vergeben wird.
2015 bekam das Haus mit Oliver Spatz einen neuen künstlerischen Leiter, gleichzeitig wurde Vogel Kurator und Dramaturg. Gemeinsam mit Spatz koordinierte er Projekte, konzipierte Veranstaltungsformate, kümmerte sich um Spielplan und Öffentlichkeitsarbeit.
2016 wurde dann Florian Vogel neuer künstlerischer Leiter am Kleist Forum. Nachdem der Vertrag von Oliver Spatz nicht verlängert worden war, hatte es knapp 40 Bewerbungen auf diese Stelle gegeben. Auf die Ausschreibung der Messe und Veranstaltungs GmbH (MuV) hatte sich auch Vogel beworben. Der damalige Geschäftsführer der MuV hatte nach den Vorstellungsgesprächen mit mehreren Bewerbern Vogel empfohlen, das Auswahlgremium — dem damals Vertreter des Aufsichtsrates, Kulturministeriums, der Partner des Theater– und Orchesterverbundes aus Cottbus und Brandenburg/Havel sowie Frankfurts damaliger Kulturbeigeordneter angehörten — folgte dem Vorschlag.


