Im US-Bundesstaat Arizona, zu dem auch Frankfurts Partnerstadt Yuma gehört, liefern sich Präsident Donald Trump und Herausforderer Joe Biden immer noch ein Kopf-an-Kopf-Rennen. In dem im Südwesten gelegenen gut sieben Millionen Einwohner zählenden Bundesstaat waren nach Informationen der New York Times am Montag immer noch nicht alle Stimmen ausgezählt (98 Prozent). Davon entfielen 49,47 Prozent auf Joe Biden, der USA-weit bereits die absolute Mehrheit errungen hat, und 48,96 Prozent auf Donald Trump. Eigentlich war die Region immer ein Stammland der Republikaner.

Yuma County an der Grenze zu Mexiko

Anders fielen die Ergebnisse mit Blick allein auf den Verwaltungsbezirk Yuma County, direkt an der Grenze zu Mexiko, aus. Nach Auszählung von 97 Prozent der Stimmen entfallen 52,3 Prozent auf den Noch-Präsidenten Trump und 46,1 Prozent auf den künftigen Präsidenten Joe Biden. Im Vergleich zu den Präsidentschaftswahlen 2016 konnte Trump seinen Vorsprung hier sogar leicht ausbauen, von 5,5 Prozent auf 6,2 Prozent. In Yuma County leben gut 200.000 Einwohner. Die Stadt selbst zählt rund 100.000 Einwohner.

Historisch hohe Wahlbeteiligung

Im Bundesstaat Arizona gingen 64 Prozent der Wahlberechtigten wählen, so viele wie seit Jahrzehnten nicht. Bei den Wahlen 2016 lag sie bei 54,9 Prozent. USA-weit gingen 66,4 Prozent der Wahlberechtigten wählen. Es war die höchste Wahlbeteiligung in den Vereinigten Staaten seit mehr als einem Jahrhundert.