UPDATE, 20 Uhr: Der stockende Verkehr auf der Autobahn A12 in Richtung Grenze nach Polen hat sich aufgelöst. Laut ADAC-Staumelder gibt es keinen Zeitverlust mehr.
Mitten auf der Fahrbahn Richtung Bundesgrenze war ein Ablauf für Regenwasser defekt, wie ein Sprecher der Autobahnpolizei am Freitagvormittag sagte. Der Verkehr habe nicht vorbeigeleitet werden können. Die Arbeiten zwischen Frankfurt (Oder)-Mitte und dem Grenzübergang dauern an.
Aber der linke Fahrstreifen ist wieder befahrbar, die Vollsperrung ist aufgehoben. Nur die rechte Spur ist noch gesperrt. Und das wird auch bis mindestens 18 Uhr so bleiben. „Die Havariebaustelle muss noch aushärten“, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei gegen 17.15 Uhr. Gegen 18 Uhr werde von Mitarbeitern der Autobahnmeisterei kontrolliert, ob dies der Fall ist.
Ursache für das Chaos am Freitag sei ein sogenannter Ermüdungsbruch am Regeneinlauf gewesen, erklärte der Mitarbeiter der Autobahnpolizei. Besonders ungünstig: Die Havariebaustelle befindet sich genau in einer Dauerbaustelle, in der ohnehin nur anderthalb Fahrspuren zur Verfügung stehen.
Zwischenzeitlich staute es sich auch im Frankfurter Westen und Südwesten. Lange Wartezeiten und zähfließenden Verkehr gibt es aktuell insbesondere auf der Müllroser Chaussee (B87) zwischen Markendorf-Siedlung und Leipziger Straße/Eisenhüttenstädter Chaussee. Viele Lkw-Fahrer parkten ihr Fahrzeug im Umfeld der Anschlussstelle Frankfurt (Oder)-Mitte am Straßenrand oder suchten sich einen Weg durch die Stadt.
Nichts ging mehr am Freitagmorgen (2. Juli) auf der Autobahn A12 in Richtung Polen.
Zwischen der Anschlussstelle Müllrose und Frankfurt (Oder)-Mitte war es nach Angaben vom ADAC zu einem Stau von zeitweilig 20 Kilometern auf der A12 gekommen.
Autofahrer mussten am frühen Morgen mit einem Zeitverlust von rund 30 Minuten rechnen.
Der Text wird aktualisiert, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

Frankfurt (Oder)