Wie die Stadtverwaltung am Dienstag mitteilte, dürfen die für den 6. und 20. Dezember geplanten verkaufsoffenen Sonntage in Frankfurt (Oder) nicht stattfinden. Als Grund wird die Absage der geplanten Weihnachtsmärkte in der Stadt seitens der Veranstalter angegeben. „Die Grundlage eines besonderen Ereignisses im Sinne des Brandenburgischen Ladenöffnungsgesetzes (BbgLöG) ist somit nicht mehr gegeben“, heißt es in der Pressemitteilung.

Diskussion über verkaufsoffenen Sonntage 2021

„Wir hoffen alle, dass wir in 2021 diesbezüglich eine bessere Situation haben werden“, sagt Bürgermeister Claus Junghanns. Aufgrund des Corona-bedingten Wegfalls der besonderen Ereignisse, an die die Öffnung von Geschäften an einem Sonntag gekoppelt ist, mussten 2020 bereits einige andere verkaufsoffene Sonntage entfallen, so die Stadt. Die neue Verordnung für die verkaufsoffenen Sonntage 2021 soll im Dezember in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht werden.
Die Oderweihnacht vor dem Rathaus sollte am 23. November eröffnet werden. Sie und die Kirmes auf dem Brunnenplatz wurde allerdings abgesagt. Der Veranstalter der Kirmes hatte angesichts der Einschränkungen für November angekündigt, kein nachgebessertes Hygienekonzept mehr einzureichen und war damit einer Absage der Stadt zuvorgekommen. Kurz darauf wurde auch der Adventsmarkt in St. Marien abgesagt, der für das zweite und dritte Adventswochenende, also den 5./6. und 12./13. Dezember, geplant war.
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