Spätestens als 500 Gäste, 250 Kinder und Lehrkräfte im Dom zusammen „Fürstenwalde“ zur Melodie des Gefangenenchores aus Nabucco von Verdi singen, stellt sich das Gänsehautgefühl eines großen Moments ein. Die Mädchen und Jungen haben zum 750. Geburtstag der Stadt das Stück „Auf der Jagd nach dem Silberschatz“ unter professioneller Anleitung entwickelt und auf die Bühne gebracht.
Damit haben sie nicht nur sich selbst und vielen Gästen etwas Großes geschenkt – nein, sie sind auch für einen Preis nominiert worden: Den Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“ der Stiftung Bildung. „Nur drei Projekte aus Berlin-Brandenburg konnten sich qualifizieren – und unseres ist eins davon!“, teilt Schulleiterin Ines Tesch mit. Deutschlandweit hoffen 20 Nominierte auf vier Mal 5000 Euro Gewinn. Um die zu bekommen, brauchen sie Klicks. Bis zum 22. November kann auf www.stiftungbildung.org abgestimmt werden.

Kosten für Bodenarbeiten deutlich gestiegen

„Wir brauchen das Geld für unseren großen Kletterturm“, sagt Ines Tesch. Zwar gehört das Projekt zu den Gewinnern des Bürgerbudgets 2023 und hat 15.000 Euro sicher, jedoch reicht das nicht mehr, weil die Kosten für Bodenarbeiten gestiegen sind. Schon vor der Abstimmung zum Bürgerbudget sei ihr von der Stadt geraten worden, sich für einen kleineren Turm zu entscheiden. „Nein, wir finden das Geld“, stand für Ines Tesch fest. Nun besteht die Chance, 5000 Euro zu gewinnen.
750 Jahre Fürstenwalde: Schüler der Sigmund-Jähn-Grundschule begeistern das Publikum im Dom. Hier: Die Namensgebung Fürstenwaldes – Fürst (Jara Dewor) verliest den neuen Namen.
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© Foto: Gina Tesch