Angriff in Fürstenwalde
: Polizistin verletzt – betrunkener Radfahrer wird aggressiv

Ein 34-jähriger Mann verlor die Kontrolle über sein Fahrrad und geriet in Fürstenwalde in Schwierigkeiten. Was die helfenden Polizisten dann erlebten.
Von
Christoph Mann
Fürstenwalde
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Eine 25-Jähriger war zuerst erst betrunken in Fürstenwalde mit dem Auto unterwegs und tags drauf auf dem Fahrrad in Erkner. (Symbolfoto)

ILLUSTRATION - Bierchen auf zwei Rädern: Auch für Radfahrer gibt es eine Promilleobergrenze - sie liegt mit 1,6 aber deutlich höher als die für Autofahrer. Foto: Roland Weihrauch/dpa/dpa-mag - Honorarfrei nur für Bezieher des Dienstes dpa-Magazin +++ dpa-Magazin +++

Eine 34-Jähriger war betrunken in Fürstenwalde mit dem Fahrrad unterwegs und stürzte dann. (Symbolfoto)

Roland Weihrauch/dpa
  • Ein betrunkener 34-Jähriger stürzte in Fürstenwalde mit dem Fahrrad.
  • Polizisten fanden ihn mit 1,55 Promille Atemalkohol.
  • Bei der Hilfeleistung verletzte er eine Polizistin leicht.
  • Beide wurden ins Krankenhaus gebracht; der Mann gab eine Blutprobe ab.
  • Ermittlungsverfahren wegen Widerstands und Fahrens unter Alkoholeinfluss eingeleitet.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wie die Pressestelle der Polizeidirektion Ost berichtete, ereignete sich am späten Dienstagnachmittag (4. März) ein ungewöhnlicher Vorfall in Fürstenwalde. Ein 34-jähriger Deutscher verlor um 17.53 Uhr in der Johann-Sebastian-Bach-Straße die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte auf der Eisenbahnbrücke in Richtung Nord. Ein Zeuge beobachtete das Ganze.

Der Radfahrer geriet ins Schlingern, stieß gegen das Geländer und fiel letztendlich mitsamt seinem Fahrrad zu Boden. Dabei zog er sich eine Kopfverletzung zu. Eine vor Ort befindliche Streifenwagenbesatzung bemerkte schnell, dass der polizeibekannte Mann nach Alkohol roch. Wie sich herausstellte, wies er einen Atemalkoholwert von 1,55 Promille auf.

Polizistin in Fürstenwalde muss verletzt ins Krankenhaus

Als die Polizisten versuchten, ihm zu helfen, wurden sie mit erheblicher Gegenwehr konfrontiert. Der Radfahrer versuchte zu fliehen und schlug einer Polizistin die Hand weg, wodurch sie leicht verletzt wurde. Beide wurden durch Rettungskräfte in die Notausnahme nach Bad Saarow gebracht, wo sich sowohl um die Verletzungen des Mannes als auch um die der Beamtin gekümmert wurde.

Dort musste der betrunkene Radfahrer eine Blutprobe abgeben und sein Fahrrad abgeben, um eine Weiterfahrt zu verhindern. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Fahrens unter Alkoholeinfluss in Verbindung mit einem Verkehrsunfall eingeleitet.