Diebstahl in Fürstenwalde: Drei Fälle an einem Tag – Polizei warnt vor Taschendieben

In Fürstenwalde kam es gleich zu drei Taschendiebstählen an einem Tag. (Symbolbild)
Federico Gambarini/dpa (Archiv)Am Mittwoch (15. Januar) merkt eine 60 Jahre alte Frau aus Fürstenwalde, dass ihre Handtasche, die sich kurz davor noch am Griff ihres Einkaufswagens befand, plötzlich verschwunden ist. Ein dreistelliger Bargeldbetrag, ihre Bankkarte und einige persönliche Dokumente haben sich darin befunden. Der Vorfall, der sich um die Mittagszeit in einem Discounter auf der Trebuser Straße ereignet hat, sollte an diesem Tag kein Einzelfall bleiben.
Gegen 15.30 Uhr erwischte es eine 84-Jährige. Auch hier schlugen die Täter beim Einkaufen zu und erbeuteten unbemerkt den Ausweis und das Portemonnaie ihres Opfers.
Geschädigter kann verdächtige Person beschreiben
Gegen 16.20 Uhr kam es zum dritten und bisher letzten, der Polizei bekanntem Fall. Ein 56 Jahre alter Fahrradfahrer hatte seine Umhängetasche in einem Korb transportiert, der hinten an seinem Fahrrad angebracht war.
„Er bemerkte eine männliche, schlanke und dunkel gekleidete Person, hatte sich aber zunächst nichts dabei gedacht“, berichtet Roland Kamenz, Sprecher der Polizeidirektion Ost. Nach Beendigung der Radfahrt sei ihm dann aufgefallen, dass seine Tasche verschwunden ist.
Polizei warnt vor Taschendieben und leitet Ermittlungen ein
„Die Einwohner von Fürstenwalde sollen auf ihre Taschen achten“, warnt Roland Kamenz. Es wird vermutet, dass die drei Fälle in einem direkten Zusammenhang stehen. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen sollen nun Kameraaufnahmen aus den beiden Geschäften überprüft werden.
Die Polizei prüft außerdem, ob es Zusammenhänge zu einer ähnlich gelagerten Reihe von Taschendiebstählen aus dem Landkreis Märkisch-Oderland gibt.


