Früher hätten alle sechs Fußballtore auf dem Hartplatz an der Großen Freizeit Netze gehabt, sagt Bert Dausel, der als Streetworker für die Caritas in Fürstenwalde arbeitet. Jetzt eignen sich zumindest zwei der Tore wieder, um vernünftig zu kicken. Zusammen mit seinem Kollegen Michael Müller und dem Streetworker der Diakonie, Aghyad Alhamwi, hat Dausel neue Netze organisiert. „Wir haben die Tore vermessen, und im Internet nach der passenden Größe gesucht“, sagt Dausel. Das sei gar nicht so leicht gewesen.

Dreimal die Woche spielt die Gruppe hier Fußball

Auf die Idee kamen sie, weil sie immer wieder auf Jugendliche am Platz trafen, die dort spielten, aber nach einem Torschuss dem Ball hinterherrennen mussten. Denn dann landete er auf dem dahinterliegenden Skateplatz. „Die Gruppe besteht aus Jugendlich aus verschiedenen Ländern im Alter zwischen 14 und 18 Jahren“, erklärt Alhamwi. Es sei eine ganz heterogene Gruppe, die sich hier zwei bis dreimal in der Woche trifft, um eine Runde Fußball zu spielen. „Wir haben festgestellt, dass viele den Platz nutzen, seit er nach den Lockerungen der Corona-Einschränkungen wieder geöffnet ist“, sagt Alhamwi. Aber Tore ohne Netz seien ziemlich sinnlos gewesen.