Fußball: Lok-Express kickt sich ins Masterturnier
„Der Erfolg geht absolut in Ordnung. Die Frankfurter haben sich von Spiel zu Spiel gesteigert, den schönsten Hallenkick zelebriert und dementsprechend die Qualifikation zu ihren Gunsten entschieden“, befand Dirk Jahn, der gemeinsam mit Reinhard Klopsteg und Hallensprecher Ralf von Orde die Turnierleitung inne hatte.
Die Inszenierung der LokKicker war bis auf einen kleinen Aussetzer in der Gruppenphase geradezu perfekt: Das Eröffnungsspiel gegen die allemal motiviert auftretende Spielgemeinschaft SG Trebnitz/Blau-Weiss Heinersdorf gestalteten die Frankfurter mit einem 2:1 erfolgreich. Mit dem folgenden 1:0 im Stadtduell gegen den Polizei SV wurde das Tor zum Halbfinale weit aufgestoßen, und mit einem 2:2 gegen die Trebuser schritten die Oderstädter hindurch. Die Kicker aus dem Fürstenwalder Ortsteil hatten zuvor jeweils mit einem 3:0 über den PSV und Trebnitz/Heinersdorf das Semifinale erreicht, und dies auf Grund des besseren Torverhältnisses gegenüber der Lok-Truppe sogar als Gruppen-sieger.
In der Gruppe B drückte der effektive Golzower SV dem Geschehen seinen Stempel auf. Dem 1:0-Auftaktsieg gegen Blau-Weiß Markendorf II ließen die Oderbrücher zwei weitere 1:0-Erfolge gegen den VfB Steinhöfel II und Borussia Fürstenwalde II folgen. Lohn für die Golzower Minimalisten war der Gruppensieg und der Sprung ins Halbfinale. Der gelang auch dem VfB II, der sich gegen die Fürstenwalder ebenfalls 1:0 durchsetzte und den Markendorfern mit 3:0 das Nachsehen gab.
VfB II vom Punkt weiter
Im Halbfinal-Krimi zwischen Kickers Trebus und dem VfB Steinhöfel II hieß es nach der regulären Spielzeit 1:1. Hassan Faibel hatte die Kickers in Führung gebracht, Riccardo Pathe ausgeglichen. Im Siebenmeterschießen hatte Steinhöfel dann die besseren Nerven und setzte sich mit 3:2 durch.
Im Endspiel hatte der VfB II dann augenscheinlich sein Pulver verschossen. Die Oderstädter verzeichneten mehr Ballbesitz und spielten zudem gnadenlos effizient. Alex Wieske traf zum 1:0 und Hannes Milster erzielte den Endstand.
Statistik
Vorrunde, Gruppe ALok Frankfurt II – Trebnitz/Heinersdorf 2:1, Polizei SV Frankfurt – Trebus 0:3, Lok Frankfurt – Polizei SV 1:0, Trebnitz/Heinersdorf – Trebus 0:3, Lok Frankfurt II – Trebus 2:2, Polizei SV – Trebnitz/Heinersdorf 0:31. Kicker Trebus⇥3 8:2 72. FC Lok Frankf. II⇥3 5:3 73. SG Trebnitz/Heinersdorf ⇥3 4:5 34. Polizei SV ⇥3 0:7 0
Gruppe BMarkendorf II – Golzow 0:1, Fürstenwalde II – Steinhöfel II 0:1, Markendorf II – Fürstenwalde II 0:1, Golzow – Steinhöfel II 1:0, Markendorf II – Steinhöfel II 0:3, Fürstenwalde II – Golzow 0:1
1. Golzower SV⇥3 3:0 92. VfB Steinhöfel II⇥3 4:1 63. Borussia Füwa. II ⇥3 1:2 34. Blau-Weiß Markendorf II ⇥3 0:5 0
HalbfinaleVfB Steinhöfel II – Kickers Trebus 5:4 (1:1) nach Siebenmeterschießen, FC Lok Frankfurt II – Golzower SV 2:0Spiel um Platz 7Polizei SV Frankfurt – Blau-Weiß Markendorf II 2:1um Platz 5SpG SG Trebnitz/Blau-Weiss Heinersdorf – Borussia Fürstenwalde II 2:1um Platz 3Kickers Trebus – Golzower SV 1:0FinaleFC Lokomotive Frankfurt II – VfB Steinhöfel II 2:0
Schiedsrichter: Joachim Magin (SV Woltersdorf), Ronald Blume, Christoph Mattern (beide Germania Schöneiche)⇥red

