Handball
: Gegensätzliche Gefühlswelten

Deutliche Niederlage im Spitzenspiel und ein Remis im Kellerduell der Kreisliga der Männer.
Von
Thomas Schleusener
Frankfurt/Fredersdorf
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Tim Dräger erzielt eines seiner drei Tore für die Pneumant-Handballer im Spitzenspiel der Kreisliga beim HSC 2000 Frankfurt (links Rene Schneider, rechts Philipp Kuß), das die Fürstenwalder 26:41 verloren. Mit der Nummer 46 Oliver Krüger.

michael benk

Die Domstädter hätten mit einem Sieg die gastgebenden Frankfurter in der Tabelle hinter sich lassen können. Davon allerdings waren sie weit entfernt — auch, weil sie insgesamt neun Zeitstrafen kassierten, nach dem 12:17–Halbzeitrückstand für kurze Zeit sogar nur drei Feldspieler auf der Platte hatten. Da war der HSC aber auch bereits vorentscheidend auf 24:15 davongezogen.

Bis zum 10:12 (21.) hatte Pneumant mithalten können, danach setzte sich der Spitzenreiter vor allem dank der Tore von Paul Lemke, der es am Ende auf elf Treffer brachte, kontinuierlich ab. Nach 46 Minuten hieß es 33:16, in der verbleibenden Spielzeit betrieben die Gäste dann wenigstens ein bisschen Schadensbegrenzung, ließen die Tordifferenz nicht noch größer werden.

Trotz der deftigen Auswärtsniederlage bleiben die Fürstenwalder Tabellendritter, jetzt drei Punkte hinter dem HSC 2000.

Pneumant Fürstenwalde: Falko Bleck –Christian Rippin 8, Pierre Wosseng, AnsgarGerlach, Oliver Kluß, Robert Henkel 1, Christopher Heinrich 4, Christian Hoffmann 4, Oliver Krüger3/davon 1 Siebenmeter, Sebastian Heinrich, Felix Winkelmann 2/1, Thomas Schleusener 1/1

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Schiedsrichter: Kathrin Kittel, Matthias Neumann (Fredersdorf/Werneuchen) — Sieben–meter: HSC 5/4, Pneumant 4/3 — Zeitstrafen: HSC 4, Pneumant 9

Im Kellerduell gab es derweil zwischen der OSG Fredersdorf–Vogelsdorf II und Rot–Weiß Friedland eine Punkteteilung, wobei die Gäste zur Halbzeit mit 12:10 geführt hatten. Danach aber übernahmen die Randberliner mehr und mehr das Kommando, knapp viereinhalb Minuten vor dem Ende schien die Partie beim 26:22 entschieden.

Aber der Tabellenletzte ließ sich davon nicht entmutigen und kam nach der Disqualifikation des achtfachen Fredersdorfer Torschützen Sascha Borges in Überzahl tatsächlich zu zwei (im wahrsten Wortsinn) Last–Minute–Treffern: Erst verwandelte Konstantin Gardt nervenstark seinen ersten und einzigen Siebenmeter, und sechs Sekunden vor dem Ende gelang Lukas Mocker tatsächlich noch der umjubelte Ausgleich.

Die Rot–Weißen bleiben damit aber dennoch Schlusslicht, nach wie vor zwei Punkte hinter der OSG II. Weiter geht es am 12. Januar mit dem Derby in Fürstenwalde.

Rot–Weiß Friedland: Julian Schwager, Kjetil Herrmann — Philipp Wiemer, Tobias Heinrich 8/3, Konstantin Gardt 3/1, Felix Horstmann, MarcRoggan 5, Lukas Mocker 3, Erik Stekbauer 5, Toni Burgstaller 1, Erik Wenzel Bolatzky 1

Siebenmeter: OSG II 2/1, Friedland 4/4 — Zeitstrafen: OSG II 4, Friedland 1 und eine Disquali–fikation