Internetzugänge: 1 Gigabit pro Sekunde für die Region Fürstenwalde/Erkner

Roter Router als Symbol: Matthias Rudolph (links) erhält ihn von Hans-Jürgen Rosch und Sandra Behnert (Vodafone). Auch Martin Patzelt (rechts) begrüßt den Netzausbau im Raum Fürstenwalde/Erkner.
Manja WildeDen roten Router hat Hans-Jürgen Rosch, der für die Vodafone GmbH die ostdeutschen Bundesländer betreut, am Dienstag in Fürstenwalde überreicht. Anlass ist die nächste Etappe bei der Breitbandversorgung in der Region. 28 000 Haushalte könnten nun Gigabit-Anschlüsse nutzen, verspricht das Unternehmen. Allein in Fürstenwalde würden rund 14 000 der 22 500 Haushalte Breitband-Geschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde angeboten. Für Erkner weist eine Tabelle dies für 5185 Haushalte aus, für Beeskow für 3571, für Rüdersdorf für 3073 und für Woltersdorf für 477 Haushalte. In kleineren Orten wie Rauen (10) und Alt Golm (36) ist das Angebot spärlich. Profitieren können davon auch nur Haushalte, die einen Kabelanschluss haben.
„In Brandenburg versorgen wir über Kabel rund 300 000 Haushalte“, sagt Rosch, „vor allem in Kommunen mit mehr als 5000 Einwohnern.“ Martin Patzelt (CDU), Mitglied des Bundestages, begrüßt den Ausbau. „Wirtschaft allein kann diese Herausforderung nicht stemmen. Deshalb muss hier die öffentliche Hand fördern“, betont der Briesener. Das Infrastrukturministerium habe bisher 4,4 Milliarden Euro für Breitband-Ausbau in die Hand genommen. "Jede Gemeinde hat die Möglichkeit, 30 Millionen Euro Fördermittel zu beantragen“, wirbt Patzelt dafür, die Mittel abzurufen. Fürstenwalde und die anderen Kommunen in Oder-Spree müssen dies nicht selbst tun. „Mit dem Landkreis ist vereinbart, dass dieser den geförderten Netzausbau übernimmt“, erinnerte Rudolph.
Auch Wowi-Mieter profitieren
In Fürstenwalde können auch Mieter von Wohnungswirtschaft und Wohnungsbaugenossenschaft profitieren. „Fernsehen, Telefonie und Internet, das wird zunehmend ein Thema, wenn man eine Wohnung vermieten möchte“, bestätigt Wowi-Geschäftsführer Thomas Buhl. „Wir ermöglichen den Zugang zur Wohnung. Vodafone macht mit den Mietern die Verträge“, erklärt er.
