Kommunalpolitik
: Steinhöfel will Straße eher bauen

Einstimmig brachten die Gemeindevertreter am Mittwoch mehrere Projekte auf den Weg.
Von
Elke Lang
Steinhöfel
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Symbolfoto

pixabay

Zusätzlich aufgenommen wurde der bis zum 30. Juni einzureichende Antrag auf Fördermittel, die der Landkreis für unabweisbare Investitionen und Instandsetzungen in Höhe von 60 Prozent vergeben kann. Sie sollen für die Sanierung der Straße zwischen Hasenfelde und dem Vorwerk Hasenfelde fließen, die erst 2020 geplant ist. „Jetzt, wo Fördermittel möglich sind, sollte sie vorgezogen werden, da die vorhandenen Schäden ein hohes Gefahrenpotenzial bedeuten“, sagte Amtsdirektorin Marlen Rost. Das betrifft die Instandsetzung von knapp zwei Kilometern Straße.

7,5–Tonnen–Grenze für Straße

Ein weiterer Beschluss sagt aus, dass die Kastanienallee im Ortsteil Gölsdorf auf einer Länge von etwa 520 Metern (ab Kreuzung Kreisstraße bis Kreuzung Dornröschenweg) nicht mehr mit Fahrzeugen über 7,5 Tonnen befahren werden darf. Kosten: 500 Euro für die notwendigen Schilder. Diese Maßnahme wird nötig, weil die vermehrte Nutzung durch den Zulieferverkehr zur örtlichen Biogasanlage mit bis zu 40 Tonnen schweren Fahrzeugen eine baldige Reparatur der erst 2018 hergestellten Asphaltdecke befürchten lässt.

Von der Gemeindevertretung wurde ebenfalls die Auszahlung der überplanmäßigen und außerplanmäßigen Aufwendungen aus dem Jahr 2018 beschlossen. Für 2019 werden unter dieser Rubrik 464 000 Euro in den Haushalt eingestellt. Sie werden unter anderem für die Sanierung der Ortsdurchfahrt Buchholz und des Vorwerker Wegs, den Eigenanteil an der Sanierung der Heizung der Turnhalle, die Kita–Umlage 2018 und eventuell für den Eigenanteil der Sanierung des Heinersdorfer Herrenhauses eingesetzt.

Ein wichtiger Beschluss wurde mit der Verlängerung der Veränderungssperre des Bebauungsplans für das Windfeld „Beerfelde — Buchholz“ um ein Jahr gefasst. Diese läuft im Juni aus, „und wenn keine Verlängerung erfolgt, ist das Gelände frei für jeglichen Investor, und die Gemeinde hat dann keinen Mitwirkungsanspruch“, erklärte Marlen Rost.

Zu guter Letzt kann sich der Förderverein pro Tempelberg freuen, denn für die durch ihn 2019 organisierten kulturellen Veranstaltungen im Ortsteil wurden ihm am Mittwoch 1500 Euro zuerkannt.