Landtagswahl Brandenburg 2024: Bürgermeister von Fürstenwalde als Direktkandidat aufgestellt

Der 47-jährige Matthias Rudolph ist Bürgermeister der Stadt Fürstenwalde. Jetzt wurde bekannt, dass er 2024 für den Brandenburger Landtag kandidiert.
BVB/Freie Wähler/ Janett SeilerSeit Februar 2018 ist Matthias Rudolph vom Bündnis Fürstenwalder Zukunft (BFZ), das zu der Vereinigung der Freien Wähler in Brandenburg gehört, Bürgermeister der Stadt Fürstenwalde. Jetzt scheint der 47–jährige Vater zweier Kinder nach neuen politischen Ämtern greifen zu wollen.
Das geht aus einer Pressemitteilung von BVB/Freie Wähler hervor. Der Information zufolge wurde Rudolph als Direktkandidat im Wahlkreis 30 (Fürstenwalde, Beeskow, Grünheide, Odervorland, Rietz–Neuendorf und Steinhöfel) nominiert.
Rudolph will Politik für Kommunen machen
„Seine Kandidatur will er als Zeichen für die Kommunen im Allgemeinen und Fürstenwalde im Besonderen verstanden wissen“, heißt es dort. Deshalb verzichte Rudolph auch auf einen Landeslistenplatz und trete nur im Wahlkreis an. Der Bürgermeister von Fürstenwalde sei der Überzeugung, dass die Gesetze aus Potsdam und Berlin kommunalfreundlicher werden müssen. Es reiche nicht, wenn immer neue Aufgaben auf die Kommunen abgewälzt, aber diese nicht ausreichend finanziert würden. „Die Kommunen stehen vor großen Herausforderungen, für die das Land mehr Unterstützung und Geld bereitstellen muss.“
Zeschmann und Schapke sind weitere Kandidaten
Außerdem wurde für den Wahlkreis 31 (Erkner, Hoppegarten, Schöneiche, Woltersdorf, Neuenhagen) Dr. Philip Zeschmann aufgestellt. Der promovierte Volkswirt und Politologe aus Schöneiche ist bereits seit September 2019 Mitglied des Landtages Brandenburg. Für den Wahlkreis 29 (Eisenhüttenstadt, Friedland, Neuzelle, Schlaubetal, Brieskow–Finkenheerd) wurde der 60–jährige Diplom–Ingenieur für Informationstechnik Thoralf Schapke von den freien Wählern zum Direktkandidaten gewählt.


