Talk in Fürstenwalde: Talkrunde im Parkclub – wie steht es um die Natur in unserer Stadt?

Diesmal zu Gast im MOZ-Club-Talk in Fürstenwalde: Thorsten Weidner vom Wasser- und Landschaftspflegeverband „Untere Spree“ und Anja Henning vom Stadtforst.
Henriette Brendler, Jörg Berlin, Denise Wesollek, Montage: Franziska Pierce- MOZ-Club-Talk in Fürstenwalde am 19. Februar im Parkclub, ab 18.30 Uhr Einlass, Beginn 19 Uhr.
- Themen: Erhalt von Wald und Natur, Besonderheiten und Lebensqualität in Fürstenwalde.
- Gäste: Anja Henning vom Stadtforst, Thorsten Weidner vom Wasser- und Landschaftspflegeverband „Untere Spree“.
- Moderation: Henrik Dudek und Angela Boll.
- Freier Eintritt, Willkommensgetränk, offene Diskussion für das Publikum.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der MOZ-Club-Talk im Parkclub in Fürstenwalde geht in eine neue Runde. Mitten in der aufgeheizten Wahlkampfphase blicken Talk-Gäste und Besucher auf das Leben vor Ort. Was macht den Alltag in Fürstenwalde besonders, was hat die Stadt, was andere nicht haben und wie können wir unseren Lebensraum noch schöner machen?
Um diese Fragen soll sich der Abend im Parkclub drehen. Experten für den Erhalt von Wald und Natur berichten in der Runde von ihren Erfahrungen und beantworten Fragen aus dem Publikum „Stadt, Wald, Fluss - Was Fürstenwalde lebenswert macht“, unter dieser Überschrift steht der MOZ-Club-Talk am Mittwoch, 19. Februar, im Parkclub. Los geht's, wie immer, um 19 Uhr. Einlass ist ab 18.30 Uhr.
Moderiert wird die Veranstaltung von Henrik Dudek, Leiter des Parkclubs in Fürstenwalde, und Angela Boll, Redaktionsleiterin der MOZ in Fürstenwalde. Mit den Gästen Anja Henning vom Stadtforst Fürstenwalde und Thorsten Weidner, Geschäftsführer vom Wasser- und Landschaftspflegeverband „Untere Spree“ lassen sie Fachleute zu Wort kommen, die das grüne Fürstenwalde nicht nur bestens kennen, sondern auch für dessen Erhalt sorgen.
Stadtforst Fürstenwalde – einer der größten in Brandenburg
Anja Henning tut das mit voller Leidenschaft. Die Försterin wirbelt seit 2007 im Fürstenwalder Forst, hat den schönsten Beruf, den sie sich vorstellen kann. Das betont sie jedenfalls gern, wenn sie über ihre alltäglichen Einsätze in und um Fürstenwalde spricht. 4700 Hektar groß ist der Stadtforst, der zu den größten Brandenburgs zählt, das ist eine Fläche, die etwa viereinhalbmal so groß ist wie der Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg. Mit Fußballfeldern (es wären mehr als 6700) braucht man an der Stelle schon gar nicht mehr zu kommen.
Die 43-Jährige stammt aus der Region, hat Forstwirtin gelernt, dann das Fachabitur in Agrarwirtschaft gemacht und schließlich an der Fachhochschule Tübingen studiert. Als fertige Diplom Forstingenieurin (FH) kehrte sie in die Heimat zurück, seitdem lebt sie nicht nur für den Wald, sondern auch im Wald, genauer gesagt im Forsthaus. Neben Stadtforstdirektor Thomas Weber ist sie das Gesicht des Stadtforstes und Ansprechpartnerin für die Fürstenwalder, die ihren Wald schätzen und achten.
Die Menschen in Fürstenwalde lieben ihren Wald
„Ich werde sehr oft von den Menschen in der Stadt angesprochen“, berichtet sie, „sie fragen nach Wildfleisch, erkundigen sich nach Aktionen, wollen meine Einschätzung zu verschiedenen Themen wissen. Ich merke, dass die Fürstenwalder ihren Wald lieben und ihn schätzen“. Wie sie es schafft, den Überblick über 4700 Hektar zu behalten und was den Fürstenwalder Stadtforst so besonders macht, darüber wird sie beim MOZ-Talk berichten.
Und möglicherweise bleibt auch noch Zeit, sie zu ihren Lieblingstieren, den Coleoptera, zu befragen. 380.000 Arten gibt es davon auch der Welt und eine ganze Menge davon auch in Fürstenwalde. Um was es sich da wohl handeln könnte?

Moderieren den MOZ-Club-Talk in Fürstenwalde: Henrik Dudek vom Parkclub und Angela Boll von der MOZ.
Emy TiefeEbenfalls auf dem Podium dabei ist Thorsten Weidner, der nicht nur Geschäftsführer des Wasser- und Landschaftspflegeverbands „Untere Spree“ ist, sondern 2024 auch mit dem Naturschutzpreis des Landes Brandenburg ausgezeichnet wurde. Weidner sorgt mit seinen Mitarbeitern für die Landschaftspflege rund um Fürstenwalde, er koordiniert Naturschutzmaßnahmen, schützt und schafft Lebensräume.
Wie er das macht, wer die Maßnahmen bezahlt und was passieren würde, wenn es den Landschaftspflegeverband "Untere Spree" nicht geben würde, wird er beim MOZ-Club-Talk erzählen. Zudem kann der Natur-Experte auch Tipps geben, wie jeder einzelne Fürstenwalde mit einigen wenigen Tricks seinen Beitrag zum Naturschutz leisten kann. Der 63-Jährige hat in Fürstenwalde Agraringenieurschule für Melioration und Pflanzenproduktion studiert. Weidner ist in Fürstenwalde geboren, kennt die Gräben, Moore, Wiesen und Felder der Region wie kein anderer.
Freier Eintritt und Willkommensgetränk beim MOZ-Club-Talk
Der Eintritt zum MOZ-Club-Talk am Mittwoch, 19. Februar, ist frei, jeder Gast erhält an der Bar des Parkclubs umsonst ein Willkommensgetränk, ab 18.30 Uhr ist Einlass. Nach dem Experten-Talk wird die Runde für das Publikum eröffnet und jeder, der etwas zum Thema „Was Fürstenwalde lebenswert macht?“ erzählen möchte, darf seine Impulse loswerden. Die Veranstaltung ist eine Koproduktion von Parkclub und MOZ, der letzte MOZ-Club-Talk war im Oktober 2024, damals erzählten Fürstenwalde-Rückkehrer, was sie nach vielen Jahren außerhalb der Heimat bewegt hat, heimzukehren.


