Leitung Regionalredaktion Cottbus/Spree-Neiße Angela Boll

Angela Boll kommt aus Mannheim. Sie hat beim "Mannheimer Morgen" ihr Volontariat gemacht und war dort über 20 Jahre Lokalreporterin unter anderem für Gericht, Polizei und Promis. 2021 entwickelte und moderierte sie für den „Mannheimer Morgen“ den Podcast „Verbrechen im Quadrat“. 2023 kündigte Angela Boll beim „Mannheimer Morgen“, weil sie sich wieder stärker mit den Belangen der Menschen in der Stadt beschäftigen wollte. Sie übernahm Pressearbeit und Leitung des Wahlkreisbüros einer Bundestagsabgeordneten. Bald reifte der Wunsch, in den Lokaljournalismus zurückkehren zu wollen. In vielen Gesprächen mit Verlags- und Redaktionsleitungen stellte sie fest, dass vielen Portalen die Idee für den Lokaljournalismus der Zukunft fehlte. 2024 brach sie deshalb bewusst im Süden ihre Zelte ab und übernahm im Osten die Redaktionsleitung in Fürstenwalde bei der Märkischen Oderzeitung. Zusammen mit dem Parkclub gründete sie dort das Talk-Format MOZ-Club-Talk, wo sie kommunalpolitische Themen mit den Bürgern diskutierte. Seit 2025 ist Angela Boll Regionalleiterin in Cottbus und Spree-Neiße, der größten Redaktion von „Märkischer Oderzeitung“ und „Lausitzer Rundschau“. Dort hat sie mehrere Formate eingeführt, die Lesernähe herstellen wollen und Lokaljournalismus transparent machen. 2022 wurde Angela Boll für ihre Sonderberichterstattung zum Thema „Sterben in der Pandemie“ für den Theodor-Wolff-Preis nominiert.

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