Nicht ohne Ehrenamt
Dass es ohne Ehrenamt nicht geht und dass ein solcher Einsatz erst recht in Dörfern dringend gebraucht wird, weiß auch Bürgermeisterin Claudia Simon. Deshalb hat sie für den ersten Neujahrsempfang ihrer Amtszeit auch die bei ihrer Vorgängerin Renate Wels gepflegte Tradition aufgegriffen, verdiente Bürger aus allen zwölf Ortsteilen zu würdigen. Deren Einsatz reicht von der Mitarbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr über das Kuchenbacken für Feste bis zum Sorgen für Sauberkeit. Dass jemand dann zur Stelle sei, wenn Hilfe gebraucht wird, lobte die Bürgermeisterin bei vielen der Ausgezeichneten. "Man braucht Leute, die zupacken und helfen", sagte sie. "Ehrenamt ist nicht selbstverständlich. Es ist mit viel Zeit verbunden und es gehört unbedingt Herzblut dazu."
Einen ganz besonderen Dank hatte Claudia Simon für ihre Vorgängerin übrig, die zur Kommunalwahl 2019 nicht mehr angetreten war. "Du hast so große Fußstapfen hinterlassen", sagte sie, an Renate Wels gewandt. "Die kann ich nicht ausfüllen." Das wollte die derart Gelobte so nicht stehen lassen. Sie machte ihrer Nachfolgerin ein Kompliment für deren Arbeit und sagte: "Natürlich muss jeder seinen Stil und seine Linie finden." Eins war Renate Wels noch wichtig: dem Gölsdorfer Chor zu danken, der die Veranstaltung im Kulturhaus maßgeblich vorbereitet hatte.
Bei ihrem Rückblick sagte Bürgermeisterin Simon, 2019 sei für Steinhöfel das Jahr der Veränderungen gewesen. Sie verwies auf den Zusammenschluss mit dem Amt Odervorland und auf die Kommunalwahl. So hätten die Menschen viele neue Ansprechpartner. Das seien in den Ortsteilen immer noch zuallererst die Ortsvorsteher, die Anliegen der Einwohner weitergeben würden.
Straßenbau geplant
Als Höhepunkte des vergangenen Jahres hob Claudia Simon unter anderem die 775-Jahr-Feier von Gölsdorf und das Arensdorfer Feuerwehrjubiläum hervor. Zudem sei in allen Ortsteilen 2019 etwas geschaffen worden: die Arensdorfer Friedhofsmauer etwa, die Turnhallensanierung in Heinersdorf sei begonnen worden. Investitionen habe es auch in die Sportplatzgebäude in Hasenfelde und Steinhöfel gegeben. In diesem Jahr soll unter anderem an der Straße zum Vorwerk Hasenfelde gebaut werden.

Verdiente Bürger


Traditionell werden zum Neujahrsempfang verdiente Bürger der Gemeinde Steinhöfel geehrt. In diesem Jahr waren das:

AusArensdorf Jacqueline Konczak und Gisbert Zastrow.

Aus Beerfelde Horst Wittig, Eveline Bülow und Jens Rosner

Aus Buchholz Stefanie Mittenzwei und David Böhme.

Aus Demnitz Monika Friedrich und Beatrix Oppermann.

Aus Gölsdorf Anne-Gret Miethke.

Aus Hasenfelde Innessa Zitzer und Ramona Müller.

Aus Heinersdorf Steffen Adam, Gisela Bierhals, Adrian Reich, Eileen Sydow und Michaela Wisch.

Aus Jänickendorf Patrick Krause und Stephanie Werner.

Aus Neuendorf im Sande Nico Sack.

Aus Schönfelde Michael Hager und Herbert Bahns.

Aus Steinhöfel Cavin Mosters und Annett Blumenstein.

Aus Tempelberg Britta Herter und Doris Pospieszynski.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ehrte für ihr Engagement bei der jährlichen Sammlung im November  Elvira Saegebrecht (Arendsdorf), Erika Wittig (Beerfelde), Annett Wehking (Buchholz), Beatrix Oppermann, Rüdiger Oßwald und Eberhard Steinborn (Demnitz), Siegbert Gebert (Gölsdorf), Ingrid Wenger (Hasenfelde), Lars Dausel (Heinersdorf), Anke Schnegulau und Anne-Kathrin Bendix (Jänickendorf), Norbert Schreiter (Neuendorf i.S.), Hannelore Wolf (Schönfelde), Brigitte Haase, Heidi Prüfer und Renate Ulm (Steinhöfel), Margrit Tschanz und Lutz Herter (Tempelberg)