Pistole in Fürstenwalde: Streit eskaliert – wieder mit Softairwaffe geschossen?

Kam bei einem Streit zwischen zwei Männern in Fürstenwalde eine Softairwaffe zum Einsatz? Die Polizei hat dafür jedenfalls Indizien gefunden. (Symbolbild)
Robert Michael/dpaEs ist bereits der zweite Streit innerhalb einer Woche, der in der Region vermutlich mit dem Einsatz einer Softairpistole eskalierte. Wie die Polizei berichtet, waren sich am Donnerstag (1. August) zwei Männer in der Holzstraße in Fürstenwalde begegnet. Aus noch ungeklärter Ursache gerieten der 33-Jährige und der 37-Jährige in einen Streit, der schließlich eskalierte.
Nach ersten Angaben von Zeugen habe der Jüngere der beiden plötzlich eine Softairwaffe hervorgeholt und damit auf seinen Kontrahenten geschossen. Der hatte auch leichte Verletzungen aufzuweisen, wie es im Polizeibericht heißt.
Beamte in Fürstenwalde entdecken Munition
Die auf den Angriff hin alarmierten Polizisten konnten den Tatverdächtigen antreffen, aber keine derartige Waffe bei ihm finden. Dafür entdeckten sie Behältnisse zur Aufbewahrung kleiner Plastikkügelchen, die als Munition derartiger Softairwaffen verwendet werden. Die nun laufenden Ermittlungen sollen das Geschehen aufhellen und natürlich auch den Grund für den Streit ans Licht bringen.
Ein ähnlicher Vorfall hatte sich bereits am frühen Dienstagabend (30. Juli) in Steinhöfel im Ortsteil Schönfelde ereignet. Auch hier waren zwei Männer in einen Streit geraten. Schließlich eskalierte die Auseinandersetzung auch in diesem Fall derart, dass einer der Beteiligten eine Softairwaffe zog und damit auf sein Gegenüber schoss. Das 62-jährige Opfer hatte dadurch eine Beinverletzung erlitten. Bei dem Angreifer war ein Atemalkoholwert von 2,03 Promille gemessen worden. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

