Betrug in Fürstenwalde: Franzose (43) kauft Auto, von Fahrzeug fehlt jede Spur

Ein Franzose wollte bei einem Autohändler in Fürstenwalde ein Auto abholen, das er zuvor im Internet gekauft hatte. Doch dann gab es eine Überraschung. (Symbolfoto)
Sebastian Kahnert/dpa- Ein Franzose reiste nach Fürstenwalde, um ein online gekauftes Auto abzuholen.
- Er hatte zuvor einen fünfstelligen Betrag für einen Volkswagen überwiesen.
- Beim Händler wusste niemand von dem Inserat – das Fahrzeug existierte dort nicht.
- Polizei sprach von mutmaßlichem Betrug, der Mann erstattete Anzeige.
- Polizei Brandenburg warnt: Nach Überweisungen ins Ausland bricht der Kontakt oft ab.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Kauf eines Autos ist eine kostspielige Angelegenheit. Mitunter lohnt es sich vorab, Angebote im Internet zu vergleichen und bei einem akzeptablen Preis auch eine längere Fahrt zum Händler in Kauf zu nehmen.
Einen recht weiten Weg nahm am Mittwoch (8. Juli) ein Franzose auf sich, der im Internet auf einen Volkswagen gestoßen war, bei dem Preis und Leistung mutmaßlich stimmten. Bevor er nach Fürstenwalde fuhr, überwies er einen fünfstelligen Geldbetrag.
In der Annahme, das bestellte und bezahlte Fahrzeug in Empfang zu nehmen, sprach der Mann am Vormittag bei dem Autohändler in Fürstenwalde vor. Der aber wusste weder etwas von einem inserierten Auto, noch stand ein solcher Pkw zum Verkauf.
Wie Polizeisprecher Roland Kamenz mitteilte, sei der Franzose offenbar Opfer eines Betrugs geworden. Der Mann erstattete Anzeige bei der Polizei, die jetzt wiederum in diesem Fall ihre Ermittlungen aufgenommen hat.
Nach Angaben der Polizei Brandenburg kommt es immer wieder zu Betrug bei Geschäften mit Fahrzeugen. Die Täter hinter der Masche werden im Ausland vermutet. „Nachdem das Geld für das vermeintliche Fahrzeug auf ein zumeist ausländisches Konto überwiesen wurde, bricht der Kontakt zu dem Verkäufer ab“, heißt es dazu auf der Internetseite der Polizei.

