Hubschrauber und Polizisten in Größenordnungen haben am Freitag (2. Dezember) den Wald beim Briesener Ortsteil Kersdorf durchkämmt, nachdem Mitarbeiter einer Kampfmittel-Räumungsfirma dort Schüsse gemeldet hatten. Wie einer von ihnen moz.de berichtete, hatten sich Kampfmittelräumer und zwei Männer mit einer Waffe in etwa 50 Metern Luftlinie gegenüber gestanden. Insgesamt seien drei Schüsse gefallen.
Doch der große Polizeieinsatz verlief ergebnislos, zwei Männer mit Waffe konnten nicht festgestellt werden. Aus Sicht des Zeugen wenig verwunderlich, weil es für die Männer ein leichtes gewesen sei zu fliehen, bevor die Polizeikräfte eintrafen.
Jetzt hat die Sache auch von polizeilicher Seite aus ein Nachspiel. Am Dienstag (6. Dezember) veröffentlichte die Pressestelle eine Personenbeschreibung und bat die Bevölkerung um Hinweise. Der Mann, der die Schüsse aus einer Handfeuerwaffe abgegeben haben soll, wird wie folgt beschrieben: Alter ca. 40 bis 50 Jahre, kurze braune Haare, bekleidet mit einer blauen Jacke.

Jacke mit einem auf dem Kopf stehenden Dreieck auf dem Rücken

„Im Schulterbereich wies die Jacke auffällige grau/braune Applikationen und im Rückenbereich ein auf dem Kopf stehendes Dreieck auf“, heißt es in der Polizeimeldung. Zur zweiten Person liegt keine Beschreibung vor.
Eine Phantomzeichnung ist nicht angefertigt worden. Das hänge davon ab, ob die Zeugen sich das zutrauten, sagte Polizeisprecherin Bärbel Cotte-Weiß auf Nachfrage. „Es soll ja nichts erfunden werden.“
Die Polizei hofft auf Zeugen, die das Duo wahrnahmen und vielleicht sogar Hinweise zur Identität geben können. Angaben werden unter der Telefonnummer 03361 5680 oder über die Internetwache von der zuständigen Polizeiinspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) entgegengenommen.