St. Martinstag
: Umzug mit hellen Lichtern durch die Domstadt

„Ich geh’ mit meiner Laterne“ hallte es an St. Martin durch Fürstenwaldes Straßen.
Von
Annemarie Diehr
Fürstenwalde
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Gingen mit Laternen: Melina (3), Blade (3) und Felix (2) mit Marko Pannier, Nadin Kluttig und Kathrin Pohlmann (v.l.).

Annemarie Diehr

Vom Dom St. Marien, von der Katholischen Kirche, von den evangelischen Kindergärten „Arche“ und „Apfelbäumchen“ und den Samariteranstalten zogen Kinder mit ihren Laternen durch die Stadt zur Spreewiese. Angeführt und dort empfangen wurden sie von Blaulicht — dem der Polizei und dem der Feuerwehr, die das brennende Martinsfeuer bewachte. Auch in der selbstgebastelten Laterne in Form eines Feuerwehrautos, die der zwei Jahre alte Felix stolz vor sich her trug, verbarg sich ein solches Licht. „Der Papa ist bei der Feuerwehr“, erklärte Mutter Kathrin Pohlmann aus Markgrafpieske.

Mit Marko Pannier, Nadin Kluttig, den jeweiligen Kindern und zahlreichen anderen Familien hatte sie zuvor die Martinsandacht im Dom besucht. Unter Leitung von Cornelia Hemmerling illustrierten dort Kinder mit einem Theaterstück die Geschichte von Martin, der seinen Mantel einst mit einem Frierenden teilte.