Tier in Fürstenwalde: Verletzter Schwan im Tierheim — was wurde aus ihm?

Der Schwan wurde von der Feuerwehr verletzt und entkräftet ins Tierheim Fürstenwalde gebracht.
Christine Matzke- Feuerwehr Fürstenwalde rettet verletzten Schwan aus Gebüsch.
- Schwan wird im Tierheim Fürstenwalde gepflegt und erholt sich.
- Ursache: Revierkampf mit anderen Schwänen.
- Schwan wird nach einem Monat an die Spree entlassen.
- Schwan schwimmt Richtung Fürstenwalde, mögliche Konflikte mit anderen Schwänen befürchtet.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Völlig ausgehungert und verletzt kam ein Höckerschwan Anfang März im Tierheim Fürstenwalde an. Spaziergänger hatten ihn in einem Gebüsch, nahe der Pintschbrücke entdeckt und riefen die Feuerwehr. Die Tierretter der Feuerwehr brachten den Vogel schließlich in die Auffangstation des Tierheims. Vermutlich war er aufgrund von Revierkämpfen mit anderen Schwänen aneinandergeraten.
Bei der Untersuchung des verletzten Schwanes stellte sich zum Glück heraus, dass sein Bein nicht gebrochen war, sondern lediglich gezerrt. Sonst hätte er wohl kaum eine Überlebenschance gehabt. Jetzt, so die Leiterin des Tierheims Christine Matzke, habe sich das Tier nach etwa einem Monat Aufenthalt bei den Tierpflegern regeneriert.
Schwan wollte wieder ins Wasser
Mit trockenem Brot, das wieder eingeweicht wurde, Haferflocken, Getreide und kleingeschnittenem Salat, Löwenzahn oder Spinat wurde der Höckerschwan gefüttert, bis er wieder zu Kräften kam. „Er hat gut gefressen“, sagt Christina Matzke, aber manchmal hatte sie den Eindruck, dass ihm das Futter auf die Dauer zu langweilig wurde.
Das Tier wollte einfach wieder ins Wasser, so der Eindruck der Tierheimleiterin. Und so entschied sie, dass er wieder in die Freiheit entlassen wird, obwohl sein rechter Fuß noch nicht 100-prozentig intakt ist. Mit einer Schubkarre wurde das Tier an die Spree chauffiert und dann an einer sandigen Bucht bei Berkenbrück laufen beziehungsweise schwimmen gelassen. Matzke berichtet, dass der Schwan sofort losgeschwommen ist und sich im Wasser sichtlich wohlgefühlt hat. Auch die Fußbewegungen im Wasser haben dem Schwan keine größeren Probleme bereitet. Für die Tierheimleiterin ist das ein positives Ende der Aktion.
Schwan schwimmt wieder Richtung Fürstenwalde
Ein bisschen Sorge machte sich Christine Matzke jetzt allerdings noch, weil sie beobachtet hat, dass der Schwan sofort wieder in Richtung Fürstenwalde losgezogen ist. Sie hofft, dass er nicht noch mal zur Pintschbrücke schwimmt, weil dort viele andere Schwanenpaare leben, die ihn möglicherweise erneut attackieren könnten.

