Schwan in Fürstenwalde: Feuerwehr rettet verletztes und ausgehungertes Tier

Verletzter Höckerschwan in der Auffangstation des Tierheims Fürstenwalde. So gelang seine Rettung.
Eva Mauer- Ein verletzter Schwan in Fürstenwalde wurde von der Feuerwehr gerettet.
- Spaziergänger fanden ihn am 9. März schwach nahe der Pintschbrücke.
- Tierheimleiterin Christina Matzke berichtet, dass er ausgehungert ankam.
- Tierärzte stellten keine schwere Verletzung fest, nur eine Zerrung.
- Der Schwan wird im Tierheim gepflegt, bis er wieder freigelassen werden kann.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Schwäne bleiben ihrem Partner ein Leben lang treu – doch mit anderen Artgenossen liefern sie sich vor allem in der Brutzeit erbitterte Revierkämpfe. So ist es wohl auch einem jungen Schwan in Fürstenwalde ergangen, der verletzt am Spreeufer aufgefunden wurde.
Spaziergänger entdeckten den Schwan an einem Sonntag (9. März) stark geschwächt im Gebüsch in der Nähe der Pintschbrücke. Die herbeigerufene Feuerwehr brachte den imposanten Wasservogel in die Auffangstation des Tierheims Fürstenwalde, wie Mathias Gädigk von der Feuerwehr Fürstenwalde berichtet.
Besucher begrüßt der Schwan im Garten der Auffangstation fauchend und mit Flügelschlagen. Mit viel Mühe schafft er es, sich aufzustellen und durch das Gehege zu humpeln. Kein schöner Anblick, doch sein Zustand habe sich seit seiner Ankunft vor zehn Tagen schon deutlich verbessert, berichtet Christina Matzke, die Leiterin des Tierheims: „Er kam ausgehungert hier an und konnte weder stehen noch laufen“ In der freien Natur hätte er so keine Überlebenschance gehabt.
Das stellen die Tierärzte in Fürstenwalde fest
Tierärzte der nebenan liegenden Tierarztpraxis untersuchten den Schwan, sie befürchteten ein gebrochenes Bein. Eine solche schwere Verletzung hätte das Todesurteil für den Schwan bedeuten können, aber glücklicherweise können die Ärzte keine sichtbare Verletzung feststellen. „Er hat sich im Kampf wohl das Bein gezerrt“, vermutet Christine Matzke.
Die Tierheimleiterin hofft, dass sich sein Zustand weiter bessert und er bald wieder frei gelassen werden kann. „Zum Fliegen muss er aber schnell laufen können, weil er es sonst nicht in die Luft schafft“, stellt die Tierheimleiterin klar, „das wird noch eine Weile dauern“.
Solange werden Christine Matzke und ihre Mitarbeiter sich weiter um den Schwan kümmern und ihn mit Brot, Haferflocken und Salat aufpäppeln. Dank der Tierschützer wird der Schwan hoffentlich noch viele Jahre in Freiheit genießen können, schließlich können die Tiere bis zu 40 Jahre alt werden.
Auffangstation für mutterlose und verletzte Wildtiere in Fürstenwalde
- Pflege von Wildtieren bis zur Genesung und Auswilderung
- Die Arbeit ist ehrenamtlich und zu 100 Prozent auf Spenden angewiesen
- Telefon: 03361 2862, Mobil: 0170-7893130
- Spendenkonto:
IBAN: DE97 1705 5050 1000 3686 68
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