Tischtennis
: Fürstenwalder Senioren erfolgreich

Fünf Medaillen holten die Tischtennis-Akteure aus der Domstadt bei den Norddeutschen Meisterschaften in Kienbaum.
Von
Gerald Stamm
Kienbaum
Jetzt in der App anhören
  • Gelungener Auftritt in der AK 70: Pneumant-Akteur Günter Rehwinkel holt Silber und Bronze.

    Gelungener Auftritt in der AK 70: Pneumant-Akteur Günter Rehwinkel holt Silber und Bronze.

    Andreas Hoffmann
  • Zweimal Zweite in der AK 75: Rosemarie Strohmeyer vom TTV Geschwister-Scholl-Gymnasium Fürstenwalde

    Zweimal Zweite in der AK 75: Rosemarie Strohmeyer vom TTV Geschwister-Scholl-Gymnasium Fürstenwalde

    Andreas Hoffmann
1 / 2

Fünf Podestplätze haben Tischtennis-Spieler aus Fürstenwalde bei den Norddeutschen Senioren-Meisterschaften in Kienbaum geholt. Rund 270 Sportlerinnen und Sportler kämpften in den verschiedensten Altersklassen an drei Tagen um die Medaillen.

Zweimal Silber gab es dabei für Rosemarie Strohmeyer vom TTV Geschwister-Scholl-Gymnasium, Silber und Bronze für Günter Rehwinkel und Bronze für Dr. Rolf Möslein (beide BSG Pneumant. Insgesamt sechs Fürstenwalder, darunter fünf von der BSG Pneumant, waren bei dem vom Organisationskomitee unter dem Vorsitz des Geschäftsführers des ausrichtenden Tischtennis-Verbandes Brandenburg, Günter Nostitz, prima organisierten Turnier dabei.

Erstmals ging Mandy Ksink in der Altersklasse 40–49 an den Start und überraschte im Einzel mit einem Sieg und einer Niederlage in den Gruppenspielen und ihrem Einzug in die Endrunde alle Beteiligten. Somit darf sich Mandy zu den 16 erfolgreichsten Damen ihrer Altersklasse in Norddeutschland zählen. Ein wahrlich großartiger Erfolg.

Auch Robert Bloßé startete erstmals bei diesem Turnier in der Altersklasse 40–49 und stand in seiner Vierergruppe vor schier unlösbaren Aufgaben. Alle drei Gegner haben in ihrer aktuellen Punktwertung mehr als 200 Zähler Vorsprung vor Robert, spielen in ihren Ligen auf einem ganz anderen Level. Und so war es auch letzten Endes nicht verwunderlich, dass Robert, trotz großen Kampfes, ohne einen Satzgewinn blieb. Dennoch sollte dies für Bloßé mehr Ansporn, als Niedergeschlagenheit für die weiteren Aufgaben bedeuten.

Den Vorjahreserfolg mit dem Erreichen der Endrunde konnte Gerald Stamm in der Altersklasse 50–59 diesmal nicht wiederholen. Nach einem 3:0-Erfolg im ersten Spiel verlor er anschließend gegen den Titelverteidiger Roland Kowalski (Berlin) glatt in drei Sätzen. Auch im letzten Gruppenspiel gegen Abwehrspieler Jörg Nickel (Schleswig-Holstein) unterlag er 1:3, so dass am Ende nur ein Satz zum Einzug in die Endrunde fehlte.

Mit seiner Mixed-Partnerin Katrin Dornemann (Finow) bot Stamm den späteren Siegern Burkert/Seyffert (Berlin) im Viertelfinale einen großen Kampf und verloren nur mit 9:11 im fünften Satz. Ebenso erging es ihm im Doppel mit seinem Partner Carsten Köbisch (Geltow). Auch hier unterlagen beide im Viertelfinale nur mit 7:11 im fünften Satz den späteren Titelträgern Seyffert/Fischer (Berlin/Stahnsdorf).

Ältester Pneumant-Teilnehmer war der 77-jährige Rolf Möslein, der in der Altersklasse 75–79 an den Start ging. Mit einer Bilanz von 1:1 Spielen in der Gruppe gelangte er in die Endrunde und unterlag dort dem späteren Dritten Matthiesen mit 1:3. Mit seinem Doppelpartner Gunter Justin (Eggersdorf) siegte er im ersten K.-o.-Runde gegen Ebell/Wendt (Hamburg) mit 3:0 und holte so die Bronzemedaille. Im Halbfinale war dann gegen Matthiesen/Wulf (Schleswig-Holstein) mit 1:3 dann Endstation.

Ein prima Wochenende hatte in der Altersklasse 70–74 Günter Rehwinkel erwischt. Als ungeschlagener Gruppensieger gelangte erstmals in seiner Karriere in die Endrunde der Norddeutschen Meisterschaften, stand durch ein Freilos sofort im Viertelfinale und besiegte dann nach großem Kampf Dietrich Leidel (Berlin) mit 3:1 und hatte somit die Bronzemedaille sicher. Im Halbfinale lieferte er dem hohen Favoriten Steiner (Berlin) einen packenden Kampf, gewann sogar einen Satz, musste aber dem späteren Turnersieger zum 3:1-Sieg gratulieren.

Im Doppel lief es sogar noch besser. Mit seinem Partner Klaus Volbert (Brandenburg) gelangte Rehwinkel bis ins Finale, wo beide dann aber dem Duo Zeidler/Steiner (Berlin) neidlos mit 3:0 zum Titel gratulierten. Ein Riesenerfolg für den Routinier.

Gleiches gilt für Rosi Strohmeyer. In der Altersklasse 75 wurde sie nach einem 1:3 gegen Jutta Baron (Berlin) Zweite. Das gleiche Kunststück gelang ihr im Doppel mit Roswitha Wiencke (Schwerin) nach einer knappen 2:3-Niederlage gegen Karin Niemeyer aus Hamburg und Jutta Baron.