Tischtennis
: Pneumant II hofft jetzt auf Schützenhilfe

Pneumant Fürstenwalde II hat das letzte Saisonspiel in der Tischtennis-Landesliga Ost verloren und bangt um den Relegationsplatz.
Von
Gerald Stamm
Fürstenwalde
Jetzt in der App anhören

Sie hatten sich so viel vorgenommen, wollten im letzten Spiel der Saison mindestens ein Unentschieden erreichen, doch daraus wurde nichts. Die zweite Vertretung der BSG Pneumant Fürstenwalde hatte es im Auswärtsspiel beim TTV Fürstenberg/Havel selbst in der Hand, den zweiten Platz in der Tischtennis-Landesliga Ost abzusichern, um Anfang Mai in die Relegation um den Aufstieg in die Verbandsliga gehen zu können. Nach der 5:8-Niederlage aber sind die Spreestädter auf Schützenhilfe angewiesen – durch die erste Mannschaft des Vereins, die im allerletzten Saisonspiel am 14. April bei Motor Hennigsdorf I nicht verlieren darf ...

Die nervliche Anspannung bei den Gästen war förmlich greifbar. Und der Start ging grüpndlich daneben: Sowohl Bloßé/Lorenz als auch Stamm/Musehold wussten nicht zu überzeugen, verloren ihre Doppel.

Im Einzel musste sich Steffen Musehold, der Nummer 1 des Gastgebers, Volker Herbach, nach aufopferungsvollem Kampf im fünften Satz  geschlagen geben (8:11, 8:11, 11:5, 14:12, 9:11).

Dann aber folgten vier Pneumant-Siege in Folge: Gerald Stamm bezwang Linkshänder Nico Pehle (3, 6, -11, 10), Kapitänin Gina Lorenz zeigte eine bärenstarke Leistung gegen den hochaufgeschossenen Sven Müller (8, 11, -8, 9), Robert Bloßé besiegte TTV-Kapitän David Röwer (9, 8, 10). Und im Spitzeneinzel gewann Stamm das Duell der Routiniers gegen Herbach nach einen Blitzstart, dem Satzausgleich und einer taktischen Umstellung im fünften Durchgang letzten Endes verdient (4, 7, -8, -9, 6), brachte die Gäste somit erstmals in Führung.

Anschließend musste ein angeschlagener Musehold dem Fürstenberger Neuzugang Pehle zum Sieg gratulieren (6, -8, -7, -10). In einem nervenaufreibenden Spiel konnte Bloßé dem unorthodox spielenden Müller sein eigenes Angriffsspiel nicht aufzwingen und unterlag trotz zwischenzeitlicher 2:1-Satzführung (-8, 6, 9, -10, -8). Gina Lorenz wiederum war gegen Röwe die glücklichere Siegerin (7, -5, -5, 9, 9).

So lautete der Zwischenstand 5:5. Doch es sollte der letzte Punkt für Pneumant II bleiben. Stamm fand gegen den immer stärker werdenden Müller kein probates Mittel, unterlag in fünf Sätzen (-13, -9, 8, 7, -7). Bloßé war gegen Herbach beim 0:3 (-6, -4, -4) chancenlos, und Lorenz konnte gegen Pehle das Steuer auch nicht mehr rumreißen (-6, -4, 5, -7).

Nach der fünften Saisonniederlage heißt es nun also hoffen auf die Schützenhilfe.