Mit einer Nachkontrolle haben Vertreter des Landkreises und der Stadt Fürstenwalde am Mittwoch geprüft, ob es noch mit Kraftstoff verseuchte Stellen auf dem unbefestigten Parkstreifen an der Dr.-Wilhelm-Külz-Straße in Höhe des Stadtparkes gibt.

Kontamination lässt sich am Geruch schon erkennen

Christopher Bülow von der Firma Bartsch saß im Bagger und kratzte Teile des Erdreiches ab. „Wir hatten den Boden schon vor etwa vier Wochen beprobt und wollen nun sicherstellen, dass keine Gefahr mehr besteht“, erklärte Marcus Herbrich, Sachgebietsleiter der Unteren Abfallwirtschaft- und Bodenschutzbehörde des Kreises. Eine Kontamination würde sich bereits am Geruch erkennen lassen, so Herbrich. In diesem Falle müsste der Boden abgetragen und entsorgt werden.

Kraftstoff wurde aus einem Laster abgezapft

Auslöser der Verunreinigung waren unbekannte Täter, die im September Kraftstoff aus einem dort abgestellten Laster abgezapft hatten, wobei ein beträchtlicher Teil auf den Boden floss und versickerte.