Unfall auf A10
: Mensch auf Autobahn überfahren – Polizei sucht Zeugen

UPDATE 31. August: Nach dem tödlichen Unfall auf der Autobahn A10 am Mittwoch sucht die Polizei Zeugen. Der Mann war am Morgen zwischen Rangsdorf und Schönefelder Kreuz entdeckt worden.
Von
Manja Wilde
Schönefeld
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Nach dem Unfall auf dem südlichen Berliner Ring war die A10 zwischen Schönefelder Kreuz und Rangsdorf für fünf Stunden gesperrt. (Symbolbild)

Stefan Puchner/ picture alliance

Nachdem sich am Mittwochmorgen (30. August) ein tödlicher Unfall auf der Autobahn A10 auf Höhe des Ratsplatzes Fichtenplan ereignete, ist die Identität des Toten noch immer nicht geklärt. Das hat die Polizei am Donnerstag mitgeteilt. Deshalb suchen die Ermittler nun Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang sowie zu weiteren beteiligten Personen geben können.

Wer am Mittwochmorgen, zwischen 4 Uhr und 5.40 Uhr Personen auf der Fahrbahn zwischen Rangsdorf und dem Schönefelder Kreuz wahrgenommen hat, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Wer Hinweise auf weitere Fahrzeuge geben kann, die den Unfallort passierten oder Hinweise zur Identität des Toten machen kann, ebenfalls.

Der Unfall hat sich auf Höhe des Rastplatzes Fichtenplan Nord ereignet. „Ersten Aussagen und Ermittlungen zufolge, liegt der Verdacht nahe, dass ein Transporter mit dem bislang unbekannten Mann zusammengestoßen ist“, teilte ein Polizeisprecher dazu mit. Die Beamten hätten den Transporter und einen Pkw, die mit dem Verstorbenen kollidiert sein könnten, sichergestellt.

Autobahn war bis 10.30 Uhr gesperrt

Die A10 war in Richtung Magdeburg bis etwa 10.30 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr konnte zwar über den Rastplatz umgeleitet werden, da sich der Tote zwischen Auf- und Abfahrt des Rastplatzes befand. Zu einem etwa elf Kilometer langen Stau kam es dennoch. „Der hat sich jetzt aufgelöst, die Straße ist wieder frei“, sagte Meier am auf Nachfrage von MOZ.de am Mittwoch gegen 12 Uhr.

Die etwa fünfstündige Sperrung sei auch deshalb nötig gewesen, weil die Mitarbeiter der Dekra den Unfallort untersucht haben. „Da müssen Bremsspuren erfasst werden, da muss alles vermessen werden“, nannte Meier nötige Arbeiten.

Hinweise zum Unfall können bei der Polizeiinspektion Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen oder an jede andere Dienststelle gegeben werden.