Verkehr in Fürstenwalde: Mann (57) zielt auf Autos an Spreebrücke, das war die Waffe

Eine der wichtigsten Verkehrsadern in Fürstenwalde: die Spreebrücke. Dort staut sich oft der Verkehr. Doch nun sorgte ein Mann für Angst bei den Autofahrern – mit einer mutmaßlichen Waffe.
Joachim Eggers- Mann zielte an der Spreebrücke in Fürstenwalde mit mutmaßlicher Waffe auf Autos.
- Polizei stellte den 57-jährigen Deutschen am Sonntagabend im Bereich der Brücke.
- Entwarnung: Es handelte sich um einen Mikrofonständer, den er wie eine Waffe hielt.
- Der Mann wirkte psychisch belastet – ein Notarzt wies ihn in ein Krankenhaus ein.
- Bereits am Sonntagmorgen wurde eine 15-Jährige wegen psychischer Probleme aus dem Gleisbett geholt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wer in Fürstenwalde unterwegs ist, nutzt dabei oft die Spreebrücke. Sie ist direktes Verbindungsstück zwischen Mitte und Süd, wird täglich von tausenden Autofahrern überquert.
Allerdings hat ein Mann am Sonntagabend (19. April) im Bereich der Spreebrücke für allerlei Aufsehen gesorgt, „als er mit einer mutmaßlichen Waffe auf vorbeifahrende Autos zielte und deren Insassen in Schrecken versetzte“, informierte Roland Kamenz, Sprecher der Polizeidirektion Ost am Montag.
Umgehend hatten sich am Sonntagabend alarmierte Polizisten der Sache angenommen und konnten den 57-jährigen Deutschen auch stellen, berichtete Kamenz weiter.
Glimpflich ausgegangen – Waffe war nur Mikrofonständer
Doch statt einer scharfen Waffe war der Gegenstand, mit dem der Mann auf die Autos zielte, dann doch ein anderer. Laut Polizei kam heraus, dass der Mann mit einem Mikrofonständer unterwegs gewesen war und diesen wie eine Art Maschinenpistole „im Anschlag gehalten“ hatte.
„Da sich der Mann offensichtlich in einer psychischen Ausnahmesituation befand, wurden Rettungskräfte hinzugezogen.“ Ein Notarzt verfügte schließlich die Einweisung in ein Krankenhaus, wo ihm nun Hilfe zuteilwerden kann, schreibt Kamenz im Polizeibericht.
Schon am Sonntagmorgen musste eine 15-Jährige aufgrund von psychischen Problemen aus dem Gleisbett im Umfeld des Bahnhofs geholt werden.

