Volleyball
: Die letzten Heimauftritte

Die Volleyballerinnen des Saarower VSV haben ihr letztes Heimturnier der Saison in der Brandenburgliga mit einem Sieg und einer Niederlage beendet.
Von
Bettina Sichting
Bad Saarow
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3:0 gegen den SC Potsdam III: Maxie Wohlauf (im Vordergrund) gewann mit den Damen des Saarower VSV.

Alexander Winkler

Die Volleyballerinnen des Saarower VSV haben ihr letztes Heimturnier der Saison in der Brandenburgliga mit drei Punkten beendet, resultierend aus einem 3:1–Sieg über den SC Potsdam III und einer ebensolchen Niederlage gegen den VSB offensiv Eisenhüttenstadt.

Nachdem die VSB–Ballabellas, wie sich selbst nennen, diePotsdamerinnen glatt mit 3:0 (25:20, 25:20, 25:16) besiegthatten, ging es für die Bad Saarowerinnen gegen die Gäste aus der Landeshauptstadt. Ein deutlicher Sieg sollte her, und mit dieser Einstellung gelang es dem VSV schnell, sich eine Führung zu erarbeiten und diese beim 25:16 ins Ziel zu bringen. Im zweiten Satz tat sich der Favorit jedoch von Beginn an schwer, die jungen Potsdamerinnen griffen mit guten Aufschlägen und gezielten Bällen von der Mittelposition an, holten sich so diesen Durchgang mit dem selben Ergebnis.

Fortan aber gelang dem Gastgeber eine Aufgabenserie nach der anderen, der Gegner fand kein Mittel, das einseitige Geschehen zu drehen, und so war nach dem 25:8 und 25:11 der Heimsieg für die Damen vom Scharmützelsee perfekt.

Klar, dass es im zweiten Spiel des Tages deutlich schwerer werden würde. In den bisherigen beiden Duellen der Saisonwaren die Saarowerinnen dem VSB offensiv jeweils 1:3 unterlegen. Auch diesmal begannen die Eisenhüttenstätderinnen routiniert und sicher, so dass der Gastgeber dem konstanten Spiel auf Dauer nicht standhalten konnte und den ersten Satz mit 13:25 abgeben musste. Im zweitendominierte der VSV indes miteiner sicheren Annahme und guten Angriffen, beim 25:12 war der Ausgleich geschafft.

Dann aber häuften sich wieder die Eigenfehler, zudem stellten sich die Gäste besser auf das Spiel der Einheimischen ein, die zunehmend Mühe hatten, ihre Angriffe im gegnerische Feld unterzubringen. Dennoch hatte der VSV einen Satzball, den die Hüttenstädterinnen abwehrten, und schlussendlich entschieden sie den wichtigen dritten Durchgang mit 26:28 für sich.

Enttäuschung machte sich breit, schnell stand es im vierten Satz 14:23 aus Sicht der Saarower Damen. Aber dann wurde es nochmal spannend, MariaStark machte durch eine starke Aufgabenserie den Mitspielerinnen Mut, bis auf 21:24 kam die Mannschaft heran. Allerdings hatte diese Aufholjagd denn doch zu spät begonnen. Einen Matchball konnte der VSVnoch abwehren, beim 25:22 aber hatten die Stahlstädterinnen die drei Punkte unter Dach und Fach, mit denen der Tabellenzweite den Anschluss zuSpitzenreiter VC Blau–WeißBrandenburg wahrte, der noch zwei Zähler mehr auf seinem Konto hat.

Für die Bad Saarower Volleyballerinnen steht am 23. März bereits der letzte Spieltag an.Gegen Schlusslicht SV Energie Cottbus II und den gastgebenden Tabellensechsten 1. VC Herzberg wird es darum gehen, Platz 3im Abschlussklassement zu verteidigen.