Volleyball: Letzte Punkterunde der Saison
Das dürfte ein spannender Volleyball–Tag in der Lehrer–Paul–Bester–Halle an der Schöneicher Dorfaue werden. Beide überregional spielenden Männer–Teams der TSGL beschließen die Punktspiel–Saison.
Den Anfang macht um 15 Uhr die Zweite, die schon vorher als Gewinner der Regionalliga Nordost feststand und sich nach der Partie gegen die Dessau Volleys aus Sachsen–Anhalt als Meister geehrt und vom Publikum sicherlich gefeiert wird. Die Mannschaft von Trainer René Jerratsch hat von den bisherigen 21 Spielen 19 gewonnen und nur zwei verloren, kann aber nicht in die Dritte Liga aufsteigen, da dort bereits die eigene Erste aus ansässig ist.
Und Letztere kann und will auch nicht in die 2. Bundesliga aufsteigen. „Das ist für die junge Mannschaft jetzt noch etwas zu früh, auch wenn viele Spieler den Anspruch haben, dort spielen zu wollen“, sagt Trainer Jürgen Treppner. „Für uns geht es jetzt darum, unsere sehr gute Saison auch erfolgreich zu beenden. Und wir wollen natürlich unseren seit rund eineinhalb Jahren währenden Heimnimbus halten“, erklärt der Coach vor dem um 18 Uhr beginnenden Spiel gegen den punktgleichen Tabellennachbarn SC Potsdam. Danach steht am ersten Mai–Wochenende noch das Landespokal–Finale an.
Rechnung aus Hinspiel offen
Nun geht es erst mal um Platz 3 in der Tabelle, den die TSGL momentan inne hat. „Wir haben noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen“, sagt Trainer Treppner. Das hatten die Randberliner im September in Potsdam mit 0:3 verloren. Und die Schöneicher haben in dieser Woche noch intensiv trainiert. Am Dienstag gab es sogar ein Trainingsspiel gegen die Polizei–Auswahl von Berlin, das die TSGL mit 3:2 gewann. „In dem letzten Härtetest haben wir zwei Sätze gut gespielt“, erklärt Treppner. Zugleich sah der Coach, dass noch allerhand zu verbessern ist.
Bei den Randberlinern sind laut Trainer alle Spieler einsatzbereit und heiß auf einen Dreier. Sollte der gelingen, könnten die Schöneicher nach Punkten noch mit dem jetzigen Tabellenführer VCO Berlin II, der nicht aufsteigt, gleichziehen. Doch da der Zweite PSV Neustrelitz sicherlich nicht bei Schlusslicht Kieler TV II verliert, sondern punktet, dürften sich die Mecklenburger als Meister küren.
So wie die TSGL II am Sonnabend in eigener Halle. Die Ehrung wird bestimmt ein Höhepunkt zwischen den beiden Heimspielen. „Hochachtung vor René Jerratsch und seiner Mannschaft. Sie haben eine überragende Saison gespielt und die Meisterschaft redlich verdient“, lobt Jürgen Treppner.