Durch die Fördermittel von über 705 000 Euro aus dem kommunalen Infrastrukturprogramm des Landes Brandenburg (KIP) wurde die Finanzierung des 1,3 Millionen Euro teuren Ersatzneubaus überhaupt möglich. Auch die Biegener Wehr bekommt ein neues Gerätehaus, das zum Jahresende fertig werden soll. Mit rund 370 000 Euro wurden – ebenfalls durch KIP – 55 Prozent der Kosten gefördert.
In Berkenbrück ist derweil die Bodenplatte für einen 360 Quadratmeter großen Sozialtrakt samt Schulungsräume  fertig. Karsten Schimps klebt schon Gasbetonsteine für die Wände, die zusehends in die Höhe wachsen. Weitere Mitarbeiter der Baugesellschaft Großmann und Partner aus Guben bereiten inzwischen die zweite Platte für die große Halle vor, in der drei Fahrzeuge Platz finden sollen. "Anfang Oktober soll Richtfest sein", sagt Vorarbeiter Jens Trzeba. Der vorerst anvisierte Fertigstellungstermin zum Jahresende wird voraussichtlich nicht erfüllbar sein. "Wir haben Fördermittelverlängerung beantragt", teilt Bauamtsleiter Ron Gollin auf Nachfrage mit.
Photovoltaik im Gewerbepark
Mit dem Zugpferd Feuerwehr will der Gemeinderat ein weiteres Projekt für die Belebung des Gewerbeparks auf den Weg bringen. Dafür wurden auf der letzten Sitzung die Weichen gestellt. Auf dem Nachbargrundstück vom Feuerwehrneubau soll ein Solar- und Photovoltaikpark entstehen. Dafür ist eine Fläche im B-Plan Gebiet von 11000 Quadratmeter vorgesehen. "Es gibt in der Amtsverwaltung  immer wieder Anfragen von potentiellen Betreibern", sagt Ron Gollin, der dem Vorhaben gute Chancen prognostiziert.
Öffentliche Ausschreibung folgt
Der Gemeinderat hat daraufhin einstimmig die Amtsverwaltung beauftragt, eine öffentliche Ausschreibung zu veranlassen, die demnächst auf der Hompage des Amtes Odervorland und per Amtsblatt  veröffentlicht wird. Angedacht ist ein 20-jähriger Pachtvertrag mit Aussicht auf Verlängerung. Die Einnahmen bekäme Berkenbrück, da das bereitgestellte Land der Gemeinde gehört. "Das wäre für die finanzielle Situation unseres Ortes natürlich super", sagt Bürgermeister Andy Brümmer, der noch weitere Trümpfe für den Gewerbepark in der Hinterhand hat.
Dieser führt seit 2001 ein Nischendasein. "Drei Heizungs- und Sanitärfirmen aus Fürstenwalde haben Flächen erworben und wollen sich dort ansiedeln" so Brümmer. Damit wäre nur noch eine attraktive Fläche von 20 000 Quadratmetern ungenutzt. Diese gehört einer Fürstenwalder Baumaschinenverleih-Firma, die bis jetzt noch keine Nutzung für das Areal vorgesehen hat.