Brand in Zehdenick
: Ein Toter nach Feuer in Mehrfamilienhaus – das ist bekannt

UPDATE, 14:00 Uhr: In einem Mehrfamilienhaus in Zehdenick bricht ein Feuer aus. Bei den Löscharbeiten entdeckt die Feuerwehr eine tote Person. Was bisher bekannt ist.
Von
Martin Risken
Zehdenick
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Wohnungsbrand mit einem Toten in Zehdenick-Neuhof Kriminaltechnik vor Ort

Bei einem Wohnungsbrand in Zehdenick hat es einen Toten gegeben. Kriminaltechniker sicherten zur Ermittlung der Brandursache die Spuren in dem Mehrfamilienhaus.

Martin Risken
  • Ein Wohnungsbrand in Zehdenick (Kreis Oberhavel) forderte ein Todesopfer.
  • Keine Verletzten gemeldet, Identität des Opfers unbekannt.
  • Das Feuer brach am Sonntagabend im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses aus.
  • Das betroffene Stockwerk ist unbewohnbar, sechs Menschen wurden anderweitig untergebracht.
  • Brandursache bislang unklar.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein Mensch ist bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Zehdenick-Neuhof am Sonntagabend (5. Januar) gestorben. Zur Identität des Opfers machte die Polizei vorerst keine näheren Angaben.

Verletzte habe es darüber hinaus nicht gegeben, teilte die Polizei mit. Das Feuer brach am Sonntagabend im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Burgwaller Landstraße im Zehdenicker Ortsteil Neuhof aus.

Die Feuerwehr wurde gegen 20.19 Uhr alarmiert. 13 Minuten später waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort. Der Bewohner im Erdgeschoss hatte den Rauch im Treppenhaus bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.

Bei den Löscharbeiten in dem Haus entdeckten die Kameraden der Feuerwehr Zehdenick eine leblose Person mit schwersten Brandverletzungen, wie Dörte Röhrs von der Polizeidirektion Nord am Montag (6. Januar) mitteilte. Nach Angaben der Feuerwehr lag die Leiche teilweise unter der Deckenverkleidung, die sich bei dem Brand gelöst hatte.

Feuer in Zehdenick: Person mit schwersten Brandverletzungen

Eine Identifizierung der Person sei aufgrund der schweren Verletzungen zurzeit nicht möglich, es müsse das Ergebnis der Sektion abgewartet werden. Sollte das nicht mehr möglich sei, müsse eine DNA-Analyse erfolgen, was einige Zeit in Anspruch nehmen werde, so die Sprecherin der Polizei. Auch ist zurzeit noch unklar, ob es sich bei dem Opfer um eine Frau oder einen Mann handelt.

Die Feuerwehr Zehdenick war nach Angaben des stellvertretenden Stadtbrandmeisters Jens Bäde mit 41 Einsatzkräften von Ort. Neben dem Löschzug Zehdenick waren die Löschgruppen Krewelin und Badingen ausgerückt. Der Einsatz sei durch winterliche Glätte auf den Straßen erschwert worden.

Wohnungsbrand mit einem Toten in Zehdenick-Neuhof

Die Spuren des Feuers sind am Tag danach deutlich zu erkennen: Aus der Wohnung im ersten Obergeschoss schlugen beim Eintreffen der Feuerwehr bereits die Flammen.

Martin Risken

Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits die Flammen durch die Fenster der Wohnung im Obergeschoss. Um das Feuer von außen zu bekämpfen, kam die Drehleiter zum Einsatz. Außerdem näherten sich Feuerwehrleute über das schon stark verrauchte Treppenhaus Zugang zur Wohnung. Rund 30 Minuten nach dem Eintreffen der ersten Feuerwehr-Kameraden war das Feuer unter Kontrolle.

Das gesamte Haus sei aufgrund der starken Verrauchung und durch Löschwasser-Schäden vorerst nicht mehr bewohnbar. Die Wohnung im Obergeschoss wurde zur Feststellung der Brandursache beschlagnahmt. Sechs Hausbewohner seien von der Stadt Zehdenick anderweitig untergebracht worden, so Röhrs weiter. Was den Brand auslöste, ist bislang nicht bekannt. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung laufen. Kriminaltechniker sollen am Montag vor Ort den Brandort untersuchen.

Gegen 23.59 Uhr hatte die Feuerwehr den Brandort an die Kriminalpolizei übergeben. Um 0.30 Uhr war der Einsatz beendet. Neben Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst war auch der diensthabende Kreisbrandmeister Henry Jaquet vor Ort.