Bürgermeisterwahl Zehdenick 2025
: Wahl verschoben – neuer Termin steht schon fest

Im Februar 2025 sollte in Zehdenick ein neuer Bürgermeister gewählt werden. Jetzt wurde der Termin verschoben. Was ändert sich dadurch für die Kandidaten?
Von
Martin Risken
Zehdenick
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Wählen: 24.09.2017, Berlin: Ein Wähler wirft seinen Stimmzettel zur Bundestagswahl in die Wahlurne. So könnte es am 23. Februar aussehen, wenn wieder eine Bundestagswahl ansteht. (zu dpa: «Landesregierung: Wichtige Projekte im Bundestag noch klären») Foto: Michael Kappeler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Bürgermeisterwahl in Zehdenick wird verschoben. Warum und wann der Termin 2025 ist. (Symbolfoto)

Michael Kappeler/dpa
  • Die Bürgermeisterwahl in Zehdenick wird auf den 23. Februar 2025 verschoben.
  • Grund ist die Zusammenlegung mit der vorgezogenen Bundestagswahl.
  • Kandidaten: René Stadtkewitz (AfD), Dennis Sucker (CDU), Stefan Senß (parteilos).
  • Entscheidung über Wahlvorschläge erfolgt am 10. Dezember 2024.
  • Eine mögliche Stichwahl wird am 16. März 2025 stattfinden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die für den 9. Februar 2025 geplante Bürgermeisterwahl in Zehdenick wird verschoben. Grund dafür ist die auf den 23. Februar 2025 vorgezogene Bundestagswahl. Beide Wahltermine sollen nun zusammengelegt werden.

„Die Kommunalaufsicht des Landkreises Oberhavel hat im Einvernehmen mit der Stadt Zehdenick am Mittwoch (13. November 2024) die Bürgermeisterwahl auf den Tag der Bundestagswahl 2025 verlegt“, teilte Mandy Oys als Sprecherin des Landkreises Oberhavel am Donnerstag (14. November) auf Nachfrage mit.

Warum die Bürgermeisterwahl in Zehdenick verschoben wird

Hintergrund sei zum einen die Entlastung der Wählerinnen und Wähler und zum anderen eine größtmögliche Gewährleistung für den Einsatz von ausreichend Wahlhelferinnen und Wahlhelfern. „Der Tag einer möglichen Stichwahl wird auf den 16. März 2025 verlegt“, so Oys weiter. Die Initiative zur Zusammenlegung von Bundestags- und Bürgermeisterwahl sei sowohl von der Stadt Zehdenick als auch von der Kommunalaufsicht ausgegangen.

Offiziell wird die Verschiebung allerdings erst durch eine öffentliche Bekanntmachung durch Zehdenicks Wahlleiter André Ullmann. Geklärt werden muss unter anderem noch, ob sich durch die Verschiebung des Wahltermins auch die im Amtsblatt veröffentlichten Fristen ändern. Dazu sei er noch in Gesprächen mit der Kreiswahlleitung und dem Innenministerium des Landes Brandenburg. „Da sind wir gerade noch bei der Prüfung“, so Ullmann.

Wahl in Zehdenick: Wahlleiter sieht Klärungsbedarf bei Fristen

Mit einer Entscheidung sei am Freitag (15. November) zu rechnen. „Da rechnen wir gerade noch hin und her“, so Ullmann. Laut Wahlbekanntmachung vom 25. Oktober 2024 müssen die Wahlvorschläge bis zum 5. Dezember, 12 Uhr, beim Wahlleiter vorliegen. Der Wahlausschuss würde demnach am 10. Dezember zusammenkommen, um über die Zulässigkeit der Wahlvorschläge zu entscheiden.

Bislang sind drei Wahlvorschläge bekannt. Ob daraus auch Kandidaten werden, entscheidet sich erst am 10. Dezember. Die AfD hat René Stadtkewitz nominiert, die CDU will mit Dennis Sucker ins Rennen gehen. Als Parteiloser bewirbt sich Stefan Senß um die Nachfolge von Lucas Halle (SPD), der zum 31. Juli 2024 aus persönlichen Gründen zurückgetreten war.

Laut Wahlleiter gibt es aber noch einen weiteren parteilosen Interessenten, der wie Stefan Senß die Mindestzahl von 44 Unterstützerunterschriften benötigt, bevor der Wahlvorschlag zugelassen werden kann.