Ehemalige Drogerie
: Pferdemotive in Schaufenstern geplant

Die Reit- und Raststation Kappe hat Schaufenster der ehemaligen Drogerie in der Marktstraße 16 gestaltet.
Von
Martin Risken
Zehdenick
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Freuen sich über die Präsentation (von links): Florentine Schlensak und Gabriele Haubner von der Reitstation sowie Sabine Stahlbaum, Mutter eines Kindes, das bei der Gestaltung geholfen hat.

Privat

Im Dezember vergangenen Jahres entstand die Idee zur Nutzung der Schaufenster der ehemaligen Drogerie im Gespräch zwischen Wirtschaftsförderin Uta Kupsch und Gabriele Haubner von der Reit- und Raststation Kappe. Zunächst aber mussten die Voraussetzungen geschaffen werden. Deshalb nahm Uta Kupsch Kontakt mit der Eigentümerin der Immobilie auf, die auch ihr Einverständnis erteilte.

Kindern und Jugendlichen, die in der Reit- und Raststation Schorfheide von Familie Haubner aktiv sind, machten sich dann an die Arbeit.  „Es werden lebendige Fenster sein, das heißt es wird immer wieder mal eine Veränderung geben. Die Kinder  stellen sich vor mit Bildern und kleinen Texten, was ihnen am Reiten, am Umgang mit den Tieren  besonders gefällt“, erläutert Uta Kupsch das Konzept.

Ein großes Pferdebild wurde im Rahmen des therapeutischen Reitens gemeinsam gemalt. Generell werden in den drei Schaufenstern auch die drei Säulen des kleinen Unternehmens dargestellt. Die erste Säule steht für den Pony-Führerschein, den die Kinder auf dem Hof erwerben können. Hinter der Philosophie des Pony-Führerscheins steht ein fundiertes Konzept, Kinder von vier bis 13 Jahren auf sanfte Art an Pferde heranzuführen. Außerdem ermöglicht der Führerschein ein zusätzliches Betreuungsangebot am Vor- oder Nachmittag. Die zweite für den traditionellen Reitunterricht und die dritte für die Gästewohnungen auf dem Hof, die vom Deutschen Tourismusverband zertifiziert worden sind.

Trotz der aufwendigen Gestaltung: Das Ladengeschäft steht weiterhin zur Vermietung – dann werden die Dekorationen entfernt. „Dank an die Eigentümerin des Ladengeschäftes für die Überlassung der Fenster“, so Uta Kupsch.(ris)