Großeinsatz der Feuerwehr
: Scheunenbrand in Klein-Mutz hält Feuerwehr wohl noch bis Freitag auf Trab

Ein Großbrand hält die Feuerwehr seit Mittwochnachmittag in Klein-Mutz in Atem. Der Einsatz wird noch mindestens bis Freitagabend andauern.
Von
Tilman Trebs
Klein-Mutz
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  • Mühevolles Löschen: Portionsweise wurden die glühenden oder noch brennenden Stroh- und Heuhaufen aus zahlreichen Rohren gelöscht. Das stundenlange Vorgehen wird noch bis in die Nacht andauern.

    Mühevolles Löschen: Portionsweise wurden die glühenden oder noch brennenden Stroh- und Heuhaufen aus zahlreichen Rohren gelöscht. Das stundenlange Vorgehen wird noch bis in die Nacht andauern.

    Thomas Pilz
  • Zwei Scheunen konnte die Feuerwehr nicht mehr retten. Die Einsatzkräfte werden noch bis Donnerstagabend vor Ort sein.

    Zwei Scheunen konnte die Feuerwehr nicht mehr retten. Die Einsatzkräfte werden noch bis Donnerstagabend vor Ort sein.

    Julian Stähle
  • Zwei Scheunen konnte die Feuerwehr nicht mehr retten. Die Einsatzkräfte werden noch bis Donnerstagabend vor Ort sein.

    Zwei Scheunen konnte die Feuerwehr nicht mehr retten. Die Einsatzkräfte werden noch bis Donnerstagabend vor Ort sein.

    Julian Stähle
  • Neben allen Zehdenicker Löschzügen waren auch Einsatzkräfte aus Gransee und die Liebenwalder Kameraden mit ihrer Drehleiter (Bild) vor Ort.

    Neben allen Zehdenicker Löschzügen waren auch Einsatzkräfte aus Gransee und die Liebenwalder Kameraden mit ihrer Drehleiter (Bild) vor Ort.

    Julian Stähle
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Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr war der Brand am Mittwoch gegen 16 Uhr ausgebrochen. Zwei Scheunen, in denen vor allem Stroh und Heu lagerten, brannten komplett nieder. In Mitleidenschaft wurden auf dem Hof aber noch ein angrenzendes Wohnhaus und eine weitere Scheune gezogen. „Diese Gebäude konnten wir aber retten“, sagte Stadtbrandmeister Leege am Donnerstagvormittag. Das gleiche gilt für eine Scheune, die 50 bis 70 Meter vom Hof entfernt durch Funkenflug in Brand gesetzt wurde.

Elf Anwohner mussten am Mittwoch vorübergehend ihre Häuser verlassen. Sie konnten laut Leege aber noch am Abend in ihre Wohnungen zurückkehren.

Am Mittwochabend waren zunächst 90 Feuerwehrleute aus allen Zehdenicker Löschzügen im Einsatz. Unterstützt wurden sie von den Granseer Kameraden mit zwei Tanklöschfahrzeugen sowie von der Liebenwalder Feuerwehr mit einem Tanklöschfahrzeug und einer Drehleiter.

Die Flammen seien zwar schon lange unter Kontrolle. Doch die Unmengen von Stroh und Heu in den fast 90 Meter langen und knapp 15 Meter breiten Scheunen seien noch nicht komplett abgelöscht. „Wir müssen Stroh und Heu nun mit Radladern aus den Gebäuden holen. Dafür haben wir jetzt das Technische Hilfswerk um Unterstützung gebeten. Auch Landwirte aus dem Ort helfen uns mit Radladern“, sagte Gerd Leege.

Am frühen Donnerstagabend waren somit etwa 50 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr und Spezialisten des THW damit beschäftigt, brennende und glühende Heu- und Strohhaufen aus einer der zerstörten Lagerhallen ins Freie zu transportieren, um sie dort mit vereinten Kräften zu löschen. Starker Wind erschwerte die Arbeiten, hinzu kam laut Einsatzleiter Leege, dass die Windrichtung außerordentlich ungünstig sei, „alles weht kräftig in Richtung Siedlung, also nach Klein-Mutz“. Der Zehdenicker Stadtbrandmeister erklärte, „wir brauchen uns da nichts vormachen, wir werden noch bis in die Nacht hinein löschen müssen“.

Die Ursache für das Feuer ist noch unklar. Die Polizei hat Brandermittler nach Klein-Mutz geschickt.